Mehrere Unfälle im Sarganserland
Drei Unfälle sorgten am Freitagnachmittag für lange Wartezeiten im Feierabendsverkehr.
Drei Unfälle sorgten am Freitagnachmittag für lange Wartezeiten im Feierabendsverkehr.
Der erste Unfall geschah um 15:50 Uhr: Auf der Autobahn A13 Richtung Sevelen liess sich ein müder Autolenker ablenken. Dabei geriet sein Auto kontinuierlich nach rechts und auf den Grünstreifen. Danach fuhr das Auto mit den linken Rädern auf die beginnende Seitenleitplanke, weswegen das Auto überschlug und gegen den Windschutzzaun prallte. Bevor es allerdings zum Stillstand kam, überschlug sich das Auto noch zweimal.
Glück im Unglück: Trotz der grossen Wucht beim Unfall konnte der 45-jährige Fahrer und sein Beifahrer unverletzt aus dem total beschädigten Auto aussteigen. Der Sachschaden beträgt über 50 000 Franken, da auch die Autobahnanlage beschädigt wurde, meldet die Kantonspolizei St. Gallen.
Gleichzeitig Unfälle in Haag
Rund 40 Minuten später ereignete sich ein weiterer Unfall: Wegen Rückstau musste ein 54-jähriger Autolenker kurz vor der Ausfahrt Haag bis auf Schritttempo abbremsen. Ein nachfolgender, 40-jähriger Fahrer schätzte diese Situation falsch ein und fuhr seinem Vordermann auf. Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich das hintere Auto und kam in verkehrter Fahrtrichtung auf der Normalspur zum Stillstand, schreibt die Kantonspolizei St. Gallen. Das vordere Auto wurde dabei nach rechts abgewiesen und kam erst auf dem Grünstreifen zum Stillstand. Der 40-jährige Fahrer musste mit unbestimmten Verletzungen durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
An den Autos und an der Autobahnanlage entstand ein Sachschaden von über 20 000 Franken.
Ebenfalls in Haag, kurz nach dem Anschlusswerk, musste ein 23-jähriger Lenker wegen hohem Verkehrsaufkommen auf Schritttempo abbremsen. Die ihm nachfolgende 36-jährige Lenkerin bemerkte dies und bremste ebenfalls ab - die ihr nachfolgende 28-Jährige konnte ihr Auto allerdings nicht rechtzeitig abbremsen. Trotz Vollbremsung kollidierte sie mit dem vorderen Auto auf der Überholspur. Durch die Wucht wurden alle drei Autos ineinander geschoben.
Ein nachfolgender 59-jähriger Lenker nahm den Unfall wahr, leitete eine Vollbremsung ein und wich leicht nach rechts zur Normalspur aus. Der hinter ihm fahrende 26-Jährige Fahrer bemerkte das Bremsmanöver zu spät und prallte in das Heck seines Vordermannes. In der Mitte der Fahrbahnen kamen die beiden zum Stillstand.
Bei diesem Unfall wurde zwar niemand verletzt, es entstand jedoch ein Sachschaden von über 10 000 Franken.
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Bereits Abonnent? Dann schnell einloggen.