Innerorts mit 127 km/h unterwegs
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Casaccia erwischte die Kantonspolizei Graubünden einen russischen Raser. Sein ausländischer Führerausweis wurde ihm gleich aberkannt.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Casaccia erwischte die Kantonspolizei Graubünden einen russischen Raser. Sein ausländischer Führerausweis wurde ihm gleich aberkannt.
Eine semistationäre Radaranlage in Casaccia in Fahrtrichtung Maloja erfasste eine Geschwindigkeit von 127 km/h. Erlaubt wären im Innerortsbereich 50 km/h.
Die Kantonspolizei konnte den Personenwagen noch am selben Abend in St. Moritz feststellen und den fehlbaren Lenker ermitteln. Der 54-jährige, russische Fahrzeuglenker war sofort geständig und wird nun im Auftrag der Staatsanwaltschaft Graubünden verzeigt. Zudem musste er ein Bussdepositum von 5'000 Franken hinterlegen. Sein ausländischer Führerausweis wurde ihm an Ort und Stelle aberkannt.
Rasertatbestand
Wer durch vorsätzliche Verletzung elementarer Verkehrsregeln das hohe Risiko eines Unfalls eingeht, namentlich durch besonders krasse Missachtung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, waghalsiges Überholen oder Teilnahme an einem nicht bewilligten Rennen mit Motorfahrzeugen, kann mit einer Freiheitsstrafe von einem bis zu vier Jahren bestraft werden.
Wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit um mindestens 50 km/h überschritten, ist dieser Absatz vom Strassenverkehrsgesetz in jedem Fall erfüllt. Der Fahrzeuglenker überschritt um 71 km/h, abzüglich der Gerätetoleranz. (suv)
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