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Busse per QR-Code

Mitte November stellte die Gemeindepolizei Davos die Ordnungsbussen auf Online-Bussen um. Welche Auswirkungen diese Änderung hat, erklärt Mirko Pianta, Leiter Bevölkerungsamt, in einem kurzen Interview.

Andri
Dürst
04.01.22 - 20:00 Uhr
Politik
So sieht der neue Bussenzettel aus.
So sieht der neue Bussenzettel aus.
ad

DZ: Was waren die Gründe, um auf das System der digitalen Bussen umzustellen?

Mirko Pianta: Für die Abwicklung der Ordnungsbussenbearbeitung ist die Verkehrsadministration der Kantonspolizei zuständig. Nachdem diese und die Stadtpolizei Chur die Pilotphase abgeschlossen hatten, wurden sämtliche Kontrollorgane in Graubünden, die Ordnungsbussen erlassen, auf die Online-Bussen umgestellt. Federführend war die Verkehrsadministration der Kantonspolizei.

Wie funktioniert eine solche digitaleBusse aus Sicht des Gemeindepolizisten?…

Die Polizei hinterlässt beispielsweise einen Bussenzettel beim Fahrzeug, auf dem sich nur noch ein QR-Code und eine Nummer befinden.

… und aus Sicht des Gebüssten?

Der/die Bussenempfänger/in kann den QR-Code mit einem Smartphone oder Tablet scannen, dadurch gelangt sie/er direkt auf das Online-Bussenportal. Das Online-Bussenportal kann auch direkt unter bussen.gr.ch aufgerufen werden, dort findet der/die Gebüsste alle Details zur Busse.

Was ist, wenn ich weiterhin eine Busse in bar begleichen möchte?

Die Bezahlung der Busse erfolgt nur noch über den digitalen Weg, sprich mittels Mastercard, Visa, Twint, etc. Wer lieber mit Bargeld das Bussengeld entrichten möchte, kann einfach die Übertretungsanzeige mit Einzahlungsschein abwarten, diese ist kostenlos und wird direkt von der Verkehrsadministration der Kantonspolizei Graubünden zugestellt.

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