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Klimaschutz ist in Davos kein Fremdwort

Klimaschutz ist in Davos kein Fremdwort

«Fliegen vs. Schweizferien» – diesem Thema widmete sich die Klimarally, als sie am Mittwoch Halt in Davos machte.

Andri
Dürst
vor 3 Monaten in
Politik
Auf dem Bubenbrunnenplatz konnte man sich auf vielfältige Weise mit Umweltthemen auseinandersetzen.
ad / ad

Bevor am Abend dieses Spannungsfeld von verschiedenen Exponenten diskutiert wurde, fand am Nachmittag ein Rahmenprogramm auf dem Bubenbrunnenplatz statt. Organisiert wurde dies von der UVAK Davos (Kommission für Umwelt, Verkehr und Abfallbewirtschaftung). «Wir wollten im Vorfeld zur Podiumsdiskussion noch etwas Zusätzliches auf die Beine stellen», erklärt Men Dellagiovanna, Umweltbeauftragter der Gemeinde.

Niklas Todt vom Klimastreik erklärte einem interessierten Jungen, welchen Einfluss der Plastikverbrauch auf unsere Umwelt hat. Dabei zeigte sich: Ein Mensch nimmt – ohne es zu wissen – pro Woche Plastik im Umfang von rund einer Kreditkarte zu sich.
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Diverse Initiativen fürs Klima

Und dabei zeigte sich: In Davos gibt es bereits zahlreiche Engagements, die sich fürs Klima und für die Umwelt einsetzen. So waren der Verein «Save Our Food», der nicht mehr verkaufbare Lebensmittel vor der Mülltonne rettet, der «Green Hub» sowie ein Mitglied des «Klimastreiks Davos» vereint unter einem Dach anwesend. Das Beste dabei: Aus verschiedenen Früchten konnte man sich selber einen «Smoothie» zusammenmixen.

Doch was wäre die Umwelt ohne die Natur vor der Haustüre? Aus diesem Grunde waren auch Vertreter des Parc Ela und des Prättigauer Waldes vor Ort. Wer sich verköstigen wollte, könnte sich am «Planted»-Stand einen Wrap holen. Dank raffinierter Zubereitungsmethoden merkte man kaum, dass im gerollten Fladenbrot gar kein Fleisch drin war. Tesla – der weltbekannte Bauer von E-Autos – war ebenfalls am Bubenbrunnenplatz zugange.

Zu Diskutieren gibt es einiges

An der vom Verein «My Blue Planet» organisierten Abendveranstaltung – die man in der SAMD-Aula oder per Live-stream verfolgen konnte – wurde das Thema Umweltschutz vertieft diskutiert. Corina Issler Baetschi, Vizepräsidentin der Davos Destinations-Organisation (DDO), berichtete über die zahlreichen Anstrengungen, die sowohl die DDO als auch die Gemeinde unternimmt. Christoph Marty vom SLF konnte aus wissenschaftlicher Sicht über die Klimathemen berichten. An der anschliessenden Podiumsdiskussion kamen dann auch persönliche Aspekte zur Sprache. Nebst oben genannten waren auch noch Martin Haudenschild, Präsident des Tesla Owners Club Schweiz, sowie die Wintersportlerinnen Seraina Boner (Langlauf) und Luana Flütsch (Ski) mit von der Partie.

Niklas Todt vom Klimastreik erklärte einem interessierten Jungen, welchen Einfluss der Plastikverbrauchauf unsere Umwelt hat. Dabei zeigte sich: Ein Mensch nimmt – ohne es zu wissen – pro Woche Plastikim Umfang von rund einer Kreditkarte zu sich. Corina Issler Baetschis Referat konnte man auch im Livestream anschauen.

Corina Issler Baetschis Referat konnte man auch im Livestream anschauen.
zvg

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