Jetzt können sich alle Impfgruppen anmelden
Im Kanton Graubünden dürfen sich nun auch Personen ab 16 Jahren für eine Coronaimpfung anmelden. In den kommenden Wochen sollen täglich bis zu 1700 Impfwillige in der Stadthalle Chur geimpft werden.
Im Kanton Graubünden dürfen sich nun auch Personen ab 16 Jahren für eine Coronaimpfung anmelden. In den kommenden Wochen sollen täglich bis zu 1700 Impfwillige in der Stadthalle Chur geimpft werden.
In den vergangenen Wochen haben sich im Kanton Graubünden insgesamt rund 59'000 Personen für eine Impfung angemeldet. Seit heute Donnerstag können sich auch die letzten beiden Impfgruppen – Personen zwischen 16 und 24 sowie zwischen 25 und 34 Jahren – für die Coronaimpfung anmelden.
Wie es in einer Mitteilung heisst, erfolgt die Priorisierung bei der Vergabe der Impftermine neu aufgrund des Alters. Personen mit schweren chronischen Vorerkrankungen sowie über 75-Jährige werden aber weiterhin priorisiert. Die Vergabe der Impftermine erfolgt nicht sofort. Es können Wartezeiten von bis zu mehr als zwei Monaten entstehen, wie es weiter heisst.
Für gewisse Personen nur noch eine Impfung
Der Kanton teilt ausserdem mit, dass der kantonale Impfzeitplan wegen Lieferverzögerungen eines Impfstoffherstellers beeinflusst werde. Damit Impfwillige trotzdem einen möglichst schnellen Zugang zu den Impfungen erhalten, werden die Lagerbestände für Zweitimpfungen reduziert. Personen, die nachweislich eine Covid-Erkrankung durchgemacht haben, werden neu nur noch einmal geimpft. Dies gemäss der Impfempfehlung des Bundesamts für Gesundheit, schreibt der Kanton. Eine Ausnahme bilden immunsupprimierte oder immundefiziente Personen, also Personen mit einem geschwächten oder anfälligen Immunsystem-.
Impfzentrum zieht um
In den kommenden Monaten geht der Kanton von grösseren Impfstofflieferungen aus. Damit die Impfdosen schneller verimpft werden könnten, werde ab Samstag, 24. April, das Impfzentrum im Kreuzspital aufgelöst und durch ein neues Zentrum in der Stadthalle Chur ersetzt, heisst es. Täglich sollen dort in den kommenden Tagen bis zu 1700 Personen geimpft werden.
Zusätzlich zum bestehenden Gesundheitspersonal werden auch pensionierte und ehemalige Pflegefachpersonen sowie Ärztinnen und Ärzte aufgeboten. Laut Mitteilung verfügen sie alle über eine fundierte Ausbildung in der Medizin oder im Pflegebereich. Weiter heisst es, die Betriebszeiten würden angepasst, damit auch berufstätige Personen die Möglichkeit erhielten, ihre zugewiesenen Impftermine wahrzunehmen.

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Reine PR-Propaganda: ich bin…
Reine PR-Propaganda: ich bin 62, habe mich als einer der ersten im Januar angemeldet und warte immer noch auf den Impftermin.