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Basis steht hinter Positionspapier

Die SP Graubünden macht die Digitalisierung konkret: Zum «Digitalen Fortschritt in Graubünden» hat sie ein Positionspapier erarbeitet. Dieses wurde am Parteitag in Chur präsentiert.

Ursina
Straub
10.03.18 - 17:33 Uhr
Politik

Das am Samstag von der Bündner SP präsentierte Positionspapier kommt bei der Basis offenbar gut an. Am Parteitag in den Räumen der HTW Chur wurde das Papier am Samstagnachmittag einstimmig angenommen.

Eine zentrale Forderung im Positionspapier lautet: Die Hälfte des 80-Millionen-Topfs für sogenannte «systemrelevante Infrastrukturen» sei umzulagern in einen «Digitalisierungsfonds».

Der Debatte zum Positionspapier vorangegangen waren Inputreferate von Jeannine Pilloud, SBB-Delegierten für ÖV-Branchenentwicklung, und Jon Erni vom Projekt «Mia Engiadina». Auch Regierungsratskandidat Peter Peyer brachte in seiner Rede das Positionspapier ein. An einem Podium erläuterten die Referenten danach unter der Leitung von Susanne Lebrument, Geschäftsleitung Somedia, vertieft ihre Ansichten.

Caviezel und Wilhelm bestätigt

Am Samstagmorgen standen die Finanzgeschäfte und die Wahl der Parteigremien an. Doris Caviezel Hidber wurde als Vizepräsidentin bestätigt und auch Philipp Wilhelm wurde für weitere zwei Jahre Amtszeit zum Parteipräsidenten gewählt.

 In seiner Rede hielt Wilhelm fest, dass die politischen Auseinandersetzungen der letzten Jahre harzig gewesen seien. Es sei Zeit für einen Schritt vorwärts. Die SP stehe ein für Fortschritt in Graubünden. «Und wer könnte den Fortschritt besser verkörpern, als Regierungsratskandidat Peter Peyer?», so Wilhelms rhetorische Frage. Peyer sei der erste Kandidat, der in einer offenen Vorwahl demokratisch gewählt worden sei, bemerkte Wilhelm.

Ursina Straub schreibt als Redaktorin der «Südostschweiz» für den Regionalteil der Zeitung und für Online. Ihre Themenschwerpunkte sind Landwirtschaft, Alp, Jagd, Grossraubtiere, Natur; zudem berichtet sie regelmässig aus dem Grossen Rat. Die gelernte Journalistin, diplomierte Landwirtin und Korrektorin EFA ist auch Leiterin Qualität. Mehr Infos

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