Roaming-Gebühren in der Schweiz zu hoch
Ein deutscher Gast kann sein Handy in anderen Alpendestinationen zu gewohnten Tarifen nutzen. Nur in der Schweiz fallen zusätzliche Gebühren an. Das soll sich ändern, fordert die Bündner Regierung.
Ein deutscher Gast kann sein Handy in anderen Alpendestinationen zu gewohnten Tarifen nutzen. Nur in der Schweiz fallen zusätzliche Gebühren an. Das soll sich ändern, fordert die Bündner Regierung.
Sämtliche 28 EU-Staaten haben Mitte Juni 2017 eine gemeinsame Obergrenze für die Roaming-Grosshandelspreise beschlossen. Mit dabei sind auch das Fürstentum Liechtenstein, Norwegen und Island. Die Schweiz ist von dieser Regelung jedoch ausgenommen - und hat somit einen touristischen Wettbewerbsnachteil.
Besonders im Vergleich zum angrenzenden Ausland, zahlt ein ausländischer Gast in der Schweiz zusätzliche und teils hohe Gebühren, wenn er hier sein Handy nutzen will, beschwert sich die Bündner Regierung.
Sie fordert deshalb Bundesrätin Doris Leuthard in einem Schreiben auf, «die Verhandlungen zum Anschluss an das europäische Roaming-Abkommen umgehend und mit hoher Priorität aufzunehmen». Denn gerade in den Tourismusdestinationen Graubündens werde dies erhebliche Auswirkungen haben, so die Begründung.
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