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Mehr Geld 
für Beratung

Die neue Leistungsvereinbarung zwischen dem Kanton Glarus und der Mütter- und Väterberatung steht.

Victoria
Sutter
21.08.17 - 10:00 Uhr
Politik
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Die neue Vereinbarung umfasst eine leichte Erhöhung der Abgeltung für das niederschwellige Beratungs- und Betreuungsangebot.

Der Regierungsrat genehmigt die neue Leistungsvereinbarung zwischen dem Kanton Glarus und der Mütter- und Väterberatung Glarnerland betreffend Gesundheitsförderung und Prävention für Säuglinge und Kleinkinder. Dies teilt er in seinem Bulletin mit.

Die neue Vereinbarung umfasst einerseits eine leichte Erhöhung der Abgeltung für das niederschwellige Beratungs- und Betreuungsangebot für Säuglinge und Kleinkinder um rund 19 000 auf 245 000 Franken. Neu wurde hier die Impfberatung im Rahmen des nationalen Impfprogramms des Bundesamts für Gesundheit aufgenommen. Andererseits wird das Angebot «Ratatui» für die Frühförderung von Migrantenkindern in die Leistungsvereinbarung aufgenommen, nachdem dieses 2011 erfolgreich eingeführt wurde.

«Ratatui» hat zum Ziel, Erziehungsberechtigten Unterstützung zu bieten in Bezug auf Aspekte der Frühförderung. Dazu gehören Themen wie Erziehung, Gesundheit, Entwicklung, Stärkung der elterlichen Ressourcen und Information über verschiedene Angebote für Kinder und Eltern. Das Projekt bildet Bestandteil des kantonalen Integrationsprogramms (KIP II). Dafür werden zusätzlich 60 000 Franken als Abgeltung geleistet, wobei diese Gelder teilweise durch den Bund rückvergütet werden.

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