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Glarus und weitere Miteigentümer begrüssen Kredit

Der Bundesrat gewährt dem Versorger Axpo einen Kreditrahmen von bis zu vier Milliarden Franken. Er will verhindern, dass die Axpo in Liquiditätsprobleme gerät und die Energieversorgung gefährdet ist.

Südostschweiz
06.09.22 - 09:50 Uhr
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Rettungsschirm: Der Bundesrat gewährt dem Energieversorger Axpo einen Kreditrahmen von maximal vier Milliarden Franken.
Rettungsschirm: Der Bundesrat gewährt dem Energieversorger Axpo einen Kreditrahmen von maximal vier Milliarden Franken.
Archivbild

Die Eigentümervertreter des Stromkonzerns Axpo zeigen sich erleichtert über den aktivierten Rettungsschirm. Dass die Möglichkeit bestehe, vorsorglich einen Kreditrahmen zu beantragen, sei zu begrüssen. Noch habe die Axpo keine Hilfe in Anspruch genommen.

Der Bundesrat hat für Axpo eine nachrangige Kreditlinie von bis zu vier Milliarden Franken gesprochen. Er will damit verhindern, dass die Axpo angesichts der Verwerfungen in den Energiemärkten Liquiditätsprobleme bekommt.

Die Verwerfungen an den Strommärkten seien einmalig, hiess es in der Mitteilung der Axpo-Eigentümer, also der Kantone Zürich, Aargau, Schaffhausen, Glarus und Zug sowie der EKZ, AEW, EKT und SAK vom Dienstag. Die zu hinterlegenden Sicherheiten an der Börse brächten die Stromproduzenten in ganz Europa in grosse Bedrängnis.

Jedes Risiko einer Kettenreaktion mit hohen finanziellen und wirtschaftlichen Schäden müsse vermieden werden. Die Axpo sei für die sichere Stromversorgung in der Schweiz systemrelevant. Schon im Mai hatten die Axpo-Eigentümer nach eigenen Angaben in Aussicht gestellt, bis auf weiteres auf die Ausschüttung von Dividenden zu verzichten.

(sda)

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