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Glarner plaudern offenbar noch geheime Bundesratssitzung aus

Es war nur eine kleine Meldung: Der Kanton Glarus schickt zwei Polizisten, um den Bundesrat an einer Sitzung im Münstertal zu bewachen. Dass diese überhaupt stattfindet, war aber offenbar noch geheim. 

Südostschweiz
06.09.22 - 17:49 Uhr
News
Der Bundesrat hat im Jahr 2010 damit begonnen, Sitzungen ausserhalb des Bundeshauses abzuhalten: 2016 kam der Bundesrat auch nach Glarus, wo Alain Berset ein Adler-Bier trank und Selfies mit zwei Besucherinnen machte. Der nächste Halt könnte nun das Münstertal sein – wenn man einer Meldung des Kantons Glarus glaubt.  
Der Bundesrat hat im Jahr 2010 damit begonnen, Sitzungen ausserhalb des Bundeshauses abzuhalten: 2016 kam der Bundesrat auch nach Glarus, wo Alain Berset ein Adler-Bier trank und Selfies mit zwei Besucherinnen machte. Der nächste Halt könnte nun das Münstertal sein – wenn man einer Meldung des Kantons Glarus glaubt.  
Bild Gian Ehrenzelle/Keystone

Hat der Kanton Glarus da mehr verraten, als er dachte? Der Bundesrat plant offenbar eine Sitzung im Münstertal im Kanton Graubünden. So jedenfalls vermeldet es der Kanton Glarus in einem Newsletter. Die Kantonsregierung bewilligte demnach den Einsatz von zwei Glarner Kantonspolizisten für den Personenschutz im Nachbarkanton. Die Bundeskanzlei und auch die Bündner Kantonspolizei wollten den Sitzungstermin auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Dienstag nicht bestätigen.

Gemäss den Angaben des Kantons Glarus findet die Bundesratssitzung am 11. und 12. Oktober an einem nicht näher bezeichneten Ort im Münstertal statt. Glarus leiste aufgrund der Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze personelle Hilfe. Der Kanton entsende zwei Personenschützer ins Münstertal. Es wäre bereits die zweite Sitzung, die der Bundesrat in diesem Jahr «extra muros» ausserhalb von Bern durchführen würde. Ende April tagte die Landesregierung im Kernforschungszentrum Cern im Kanton Genf – und mischte sich nach der Arbeit unters Volk. Die Sitzung in Genf war die 16. ausserhalb von Bern seit dem Sommer 2010.

(sda/red)

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Dass die Glarner das ausgeplaudert haben ist das Resultat von auf Soziale Medien und Whatsapp fokusierten Menschen, die immer und alles ausplaudern müssen.

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