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Neue Bar soll dem Rapperswiler Zeughausareal Leben einhauchen

Heute öffnet im ehemaligen «Bunkerli» in Rapperswil-Jona eine Pop-up-Bar ihre Tore. Mit im Team ist der Betreiber der «Stallbar» Jona.

Ramona
Nock
Samstag, 30. November 2019, 11:44 Uhr Treffpunkt für Lokalbevölkerung
Das Team der neuen «Werkibar» auf dem Zeughausareal: Nik Heer, Beni Flückiger, Nico Brunner (v. links) und Arben Causi (vorne).
Markus Timo Rüegg

Noch wird gewerkelt in der neuen «Werkibar»: Das Lokal des ehemaligen «Bunkerli» auf dem Zeughausareal Rapperswil-Jona bekommt derzeit ein neues Gesicht. Das Lokal ist frisch renoviert, hat neues Mobiliar, eine neue Küche sowie einen neuen Bartresen erhalten. Heute Abend um 16.30 Uhr öffnet die «Werkibar» erstmals ihre Tore.

Die Köpfe hinter dem neuen Gastrokonzept sind Nico Brunner (Betreiber der «Stallbar» Jona), sein ehemaliger Barchef Arben «Beni» Causi (Inhaber der Velowerkstatt VeloVille) sowie sein Cousin Nik Heer, der auf dem Zeughausareal gleich neben der «Werkibar» die Motorradwerkstatt «Young Guns Speed Shop» betreibt. Ihren Namen hat die Bar indirekt von jener angrenzenden Werkstatt. «Wir profitieren vom Know-how und der Handwerkskunst der Werkstatt», sagt Brunner. Die Bar und vieles an der Einrichtung haben die Betreiber selber entworfen, gezimmert und geschweisst. Bis anhin wurde in der angrenzenden Motorradwerkstatt nach Feierabend oftmals mit Freunden «verhöcklet». Nun hält auf dem Areal ein offizieller Barbetrieb Einzug.

Bar als Zwischennutzung

Für die «Werkibar» haben die Pächter vorerst einen Vertrag für zwei Jahre erhalten. Der Betrieb des Lokals gilt als Zwischennutzung, bis vonseiten der Stadt klar ist, wie das Zeughausareal weiter aufgewertet werden soll (diese Zeitung berichtete mehrfach). Bereits jetzt existiert auf dem einstigen Parkplatz ein urbaner Garten, der von Freiwilligen begrünt und gepflegt wird (Ausgabe vom 25. Mai).

Treffpunkt für Lokale

Der Zweijahresvertrag ist aber nicht der einzige Grund, warum die Pächter ihr Lokal als eine Art Pop-up-Bar bezeichnen. Die Idee sei es, die «Werkibar» jeden zweiten Monat zu öffnen und das Angebot saisonal anzupassen. «Wir müssen zuerst ein Gefühl dafür bekommen, wie der Ort als Treffpunkt funktioniert», erklärt Nico Brunner. Klar ist indes: Die «Werkibar» soll kein typisches À-la-carte-Restaurant sein. Vielmehr sei es ein Treffpunkt für die lokale Bevölkerung. «Ein gemütlicher Ort, an dem man sich austauscht», fasst Brunner zusammen. Und: «Unser Lokal ist nicht nur da, um Bäuche zu füllen – es soll eine Wohlfühloase werden.»

Hausgemachte Pasta

Auf dem Menüplan stehen Kreationen von Koch Beni Flückiger: hausgemachte Pasta – eine Variation auch für Vegetarier –, Suppen, Salate sowie frisch zubereitete belegte Bagels. Die Idee sei es, wenige, dafür einfache und saisonale Gerichte anzubieten. Das Lokal öffnet jeweils von Montag bis Samstag um 16.30 Uhr.

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