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Kein gutes Wochenende für die Lakers

Die SCRJ Lakers erleiden im Kampf um die Play-Ins einen herben Rückschlag. Die Leistungskurve der Lakers zeigte am Sonntag klar nach unten, weshalb die Rapperswil-Joner gegen Lugano mit 2:6 verloren.

Linth-Zeitung
26.01.25 - 20:55 Uhr
Linth
Abgedrängt: Emil Djuse (links) und die Lakers werden an diesem Wochenende von Lugano und Bern besiegt.
Bild Keystone / Walter Bieri

von Pascal Zingg

Der Trainereffekt scheint seine Wirkung bei den SCRJ Lakers definitiv verloren zu haben. Nach der Pleite vor Wochenfrist in Langnau, setzte es an diesem Wochenende zwei weitere Niederlagen ab. Im Spiel vom Samstag gegen den SC Bern wehrte man sich lange erfolgreich gegen eine Niederlage. Dank einem Doppelschlag zum Ende des zweiten Drittels konnte man gar auf einen Sieg hoffen. Erst in der Schlussminute bzw. der Verlängerung drehte der SC Bern schliesslich das Spiel. 

Hatte man am Samstag noch mit den Berner mitgehalten, zog man am Sonntag einen ganz schwachen Tag ein. «Abgesehen von den Startminuten, sind wir nie in diesem Spiel angekommen», brachte es Yannick-Lennart Albrecht auf den Punkt. In diesen Startminuten schossen die Rapperswil-Joner zwar das 1:0, fielen nach einem Shorthander in der sechsten Minute aber mehr und mehr auseinander. Dabei war das Schlussresultat von 2:6 genau so deutlich, wie auch verdient. 

Schwache Leistung des ganzen Teams

Auffällig bei dieser deutlichen Niederlage war, dass kein Rapperswiler Spieler auf sein angestammtes Leistungsniveau kam. Deutlich wurde dies beispielsweise beim Shorthander zum 1:1, als Viktor Rask in der neutralen Zone einen ungenügenden Pass auf Malte Strömwall spielte. Da der schwedische Topskorer diese unpräzis gespielte Scheibe nicht annehmen konnte, setzte Luganos Daniel Carr zum Konter an, den Rask abermals nicht zu unterbinden wusste. Neben solch unpräzisen Pässen wurde aber auch deutlich, dass die Tessiner den SCRJ mit aggressivem Forechecking immer wieder in die Bredouille brachten. «Aktuell haben wir zu viel Distanz zwischen Verteidigern und Stürmern, weshalb uns Lugano das Leben mit dem aggressiven Forechecking immer wieder schwer machte», erklärte Yannick-Lennart Albrecht. Der Stürmer ergänzte deshalb, dass die Verteidiger die Scheibe schneller spielen und sich die Stürmer besser anbieten müssen. 

Zu passiv in der Verteidigungsleistung 

Neben dem schwachen Spielaufbau zeigte sich aber auch, dass die Verteidigung der Lakers an diesem Nachmittag zu einfach zu knacken war. «Wir haben ihnen zu viele einfache Chancen gegeben», erkannte Albrecht. Dabei war dem Stürmer bewusst, dass diese Chancen nur dadurch zu Stande kommen konnten, weil die Defensive der Lakers ungenügend war. «Wir haben viele Rushes zugelassen. Zudem standen wir nicht beim Mann und haben deshalb die Räume zu wenig eng gemacht», war sich Albrecht bewusst. Zusammengefasst kann man davon sprechen, dass die Rapperswil-Joner in diesem Spiel viel zu passiv waren. «Wir waren deshalb nur am Reagieren und niemals am Agieren», präzisierte Albrecht. 

Leistungssteigerung ist gefordert

Mit der ungenügenden Leistung gegen den HC Lugano vergaben die Rapperswil-Joner nicht nur wichtige Punkte, nein der SCRJ gab einem direkten Konkurrenten um einen Platz in den Play-In auch neues Leben. «Eigentlich sollte jedem in der Garderobe bewusst sein, dass wir aktuell auf jeden Punkt angewiesen sind», erkannte Albrecht. Für den Stürmer war deshalb klar, dass man von seinem Team in den kommenden Spielen eine klare Leistungssteigerung erwarten darf. «Als wir uns nach dem Spiel in der Garderobe unterhalten haben, war jedem bewusst, dass diese Leistung schlicht zu wenig war», gestand der Stürmer. Gelegenheiten es besser zu machen kriegen die Lakers in der nächsten Woche gleich deren drei. So spielt man Dienstag ein Heimspiel gegen die ZSC Lions, während am Wochenende zwei weitere Direktduelle gegen Ambrì und Fribourg warten. 

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