September sorgt für gute Sommersaison
Mit dem Ende des Monats September ziehen die Schweizer Bergbahnen eine positive Zwischenbilanz: Die Sommersaison verläuft weiterhin erfreulich. Im September nutzten mehr Gäste die Seilbahnen als im Vorjahresmonat. Insgesamt liegen die Ersteintritte von Saisonbeginn bis Ende September 11 Prozent über dem Vorjahr und mit 24 Prozent klar über dem 5-Jahresschnitt.
Mit dem Ende des Monats September ziehen die Schweizer Bergbahnen eine positive Zwischenbilanz: Die Sommersaison verläuft weiterhin erfreulich. Im September nutzten mehr Gäste die Seilbahnen als im Vorjahresmonat. Insgesamt liegen die Ersteintritte von Saisonbeginn bis Ende September 11 Prozent über dem Vorjahr und mit 24 Prozent klar über dem 5-Jahresschnitt.
Regionale Unterschiede
Ein Blick in die jeweiligen Gebiete zeigt regionale Unterschiede und Besonderheiten auf. Den grössten Zuwachs können wiederum die Waadtländer und Freiburger Alpen vermelden, das Berner Oberland folgt an zweiter Stelle, gefolgt vom Wallis. Die weiteren Regionen haben alle einen positiven einstelligen Prozentwert. Im Vergleich mit dem Fünfjahresdurchschnitt über die gesamte Saison von Mai bis September liegt die Branche mit 24 Prozent mehr Gästen klar über dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Dies unterstreicht, dass sich die Sommersaison als wichtiges Standbein der Bergbahnen etabliert hat. Vor allem Regionen mit hohem Anteil an internationalen Gästen schneiden überdurchschnittlich ab: Das Berner Oberland ist die Region mit dem grössten Zuwachs (plus 52 Prozent), gefolgt von der Zentralschweiz und den Waadtländer und Freiburger Alpen (je 35 Prozent). Auch das Wallis zeigt mit 11 Prozent eine positive Veränderung, während das Tessin, Graubünden und die Ostschweiz stagnieren.
Ausländische Gäste wichtig für das Sommergeschäft
Beim Fünfjahressschnitt zeigt sich: Bahnen mit vorwiegend ausländischen Gästen hatten 33 Prozent mehr Gäste, während Bahnen, die vorwiegend inländische Gäste befördern, nur 12 Prozent mehr Gäste verzeichnen konnten.
«Mit den goldenen Herbsttagen hoffen wir auf einen positiven Ausklang der Saison. Grundsätzlich zeigt sich, dass das Sommergeschäft weiterhin wächst und auch ausländische Gäste die Schweizer Berge zunehmend im Sommer besuchen. Oft geht vergessen, dass auch das Sommerangebot Investitionen mit sich zieht. Hierzu sind in den einzelnen Kantonen die raumplanerischen Voraussetzungen zu schaffen, damit in touristisch intensiv genutzten Zonen auch entsprechende Angebote gebaut werden können. Es besteht diesbezüglich Handlungsbedarf, und dafür setzen wir uns ein», meint Berno Stoffel, Direktor der Seilbahnen Schweiz.
Was sind die Seilbahnen Schweiz?
Seilbahnen Schweiz (SBS) ist der Verband der Schweizer Seilbahnbranche. Die Branchenvertretung hat rund ordentliche 350 Mitglieder aus allen Regionen des Landes, darunter sämtliche grosse und mittelgrosse Unternehmungen, aber auch viele kleinere Bahnen. Der Verband vertritt die gemeinsamen Anliegen und Interessen der Mitglieder und fördert ihre Zusammenarbeit. Daraus ergibt sich ein breites Spektrum von Aktivitäten, das von der Vertretung gegenüber Behörden über die Mitgliederberatung bis zur Öffentlichkeitsarbeit reicht. Seilbahnen Schweiz hat seinen Sitz in Bern und betreibt zudem ein Ausbildungszentrum in Meiringen im Berner Oberland.
Im Rahmen des Saison-Monitorings werden die Gästezahl (Ersteintritte) für den Personentransport der Seilbahnunternehmen analysiert und monatlich aktualisiert. Das Monitoring umfasst eine Analyse von über 120 Seilbahnunternehmen in der gesamten Schweiz, was einen zeitnahen Blick auf die Saisonentwicklung erlaubt.
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