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Erfolgreiche Bilanz zum Loipenpass

Die Gemeinden Davos und Klosters sowie die Destination Davos Klosters blicken zufrieden auf die erste Saison mit dem neu eingeführten Loipenpass zurück. Mit den Einnahmen kann der Erhalt und der Ausbau der Langlaufinfrastruktur sichergestellt werden.

Davoser
Zeitung
13.06.25 - 17:00 Uhr
Tourismus
Mit den Einnahmen soll die Loipeninfrastruktur stetig verbessert werden.
Mit den Einnahmen soll die Loipeninfrastruktur stetig verbessert werden.
DZ-Archiv
Rund zwei Drittel der verkauften Loipenpässe sind Tagespässe – genau genommen wurden exakt 22 222 Tagespässe verkauft. Dazu kommen über 5000 Saisonpässe, rund 1600 Wochenpässe und knapp 900 verkaufte schweizweit gültige Loipenpässe. Im Rahmen der Blick-Langlaufwochen wurden zudem über 1000 Loipenpässe verkauft. Für die gesamte Destination Davos Klosters resultieren aus den Loipenpass-Verkäufen Einnahmen von rund 740 000 Franken. Diese Einnahmen werden nach dem bewährten Schlüssel von «Loipenpass Schweiz» auf die beiden Gemeinden aufgeteilt. Hinzu kommt jeweils noch die Ausschüttung aus dem nationalen Pool. Insgesamt belaufen sich die Bruttoeinnahmen auf 943 000 Franken. Nach Abzug von Werbe und Informationskosten sowie der anteiligen Rückvergütung für den Verkauf der Schweizer Loipenpässe an «Loipenschweiz» entfallen auf die Gemeinde Davos 639 000 Franken und auf die Gemeinde Klosters 255 000 Franken.

Stark beanspruchter Anlagefonds wird entlastet

In Davos belaufen sich die Gesamtausgaben für die Implementierung des Loipenpasses auf rund 56 000 Franken. Davon wurden etwa 50 Prozent für einmalige Anfangsinvestitionen, insbesondere für das Kassenhaus und die Signalisation, verwendet. Die für die Gemeinde Davos erzielten Nettoeinnahmen von rund 550 000 Franken werden die Langlaufrechnung entsprechend entlasten und kommt damit dem bislang stark beanspruchten Anlagefonds zugute. Damit kann der Unterhalt des schweizweit drittgrössten Loipennetzes gewährleistet werden. Zudem können über die nächsten Jahre wichtige Investitionen in den Ausbau des Snowfarmings, Erneuerung der Beleuchtung der Nachtloipe sowie den Ausbau der technischen Beschneiung bei der Nachtloipe und dem Gebiet des Golfplatzes finanziell unterstützt werden.

In der Gemeinde Klosters fallen pro Wintersaison Aufwendungen für die Loipen von etwa 500 000 Franken an. Aus den Einnahmen der Kurtaxen wird davon ein Anteil von 100 000 Franken beigesteuert. Die verbleibenden Kosten von rund 400 000 Franken pro Saison werden über den allgemeinen Finanzhaushalt der Gemeinde finanziert. Die Nettoeinnahmen aus dem Loipenpass von rund 200 000 Franken sollen einen Teil der anfallenden Kosten auffangen und somit zur Entlastung der Gemeindefinanzen beitragen. Auch in Klosters soll in Zukunft in die Loipeninfrastruktur und insbesondere in die technische Beschneiung investiert werden, damit auch in den kommenden Jahren ein attraktives Loipennetz für Gäste und Einheimische bereitgestellt werden kann.

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