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Zunge raus im Steilhang – wie Steinbock, Fuchs und Co. den Winter im Glarnerland verbringen

Als Wildhüter kommt Marco Banzer so nah an die Wildtiere im Glarnerland wie nur wenige. Diese Momente hält er mit der Kamera fest. Aktuell zählt für Steinbock und Co. vor allem eines – Energie sparen.

Südostschweiz
21.01.24 - 04:30 Uhr
Glarus

Mit «Flippern» gefallen

Bild Marco Banzer

Da die Steinböcke in der kalten Jahreszeit ihre Kräfte schonen müssen, wird die Rangordnung schon im Sommer ausgemacht. Und während der Brunft im Dezember bis Januar erlaubt das steile vereiste Gelände kein Spektakel. Um einer Geiss zu gefallen, klappt der Bock seine Oberlippe hoch und «flippert» mit der Zunge.

Langer Hals bei der Futtersuche

Bild Marco Banzer

Im winterlichen Sool (Rüfel) sucht dieses Reh nach der spärlich zur Verfügung stehenden Nahrung. Besonders im Winter müssen Rehe deshalb Energie sparen und sind auf Ruhe angewiesen.

Unterwegs mit mächtigem Kopfschmuck – noch 

Bild Marco Banzer

Noch trägt dieser Hirsch sein Geweih, bevor er es im Februar (Hornig) abwirft. Das Geweih wächst daraufhin in der Basthaut und schmückt im August termingerecht zur Hirschbrunft wieder sein Haupt

Auf Partnersuche am Waldrand 

Bild Marco Banzer

Jener Fuchs in den Weissenbergen oberhalb Matt hält schon mal Ausschau von einem trockenen Platz, denn die Paarungszeit (Ranzzeit) steht kurz bevor.

Aufwärmen an der Wintersonne

Bild Marco Banzer

Diese Gamsgeiss mit ihrem Kitz wärmt sich in den ersten Sonnenstrahlen auf. Futter suchen die Tiere meist auf abgerutschten schneefreien Stellen oder dort, wo Winterstürme das Gras frei gefegt haben.

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