Ab sofort anmelden: Das ist am Glarner Laufcup dieses Jahr alles neu
Hier findet ihr aktuelle Sportmeldungen aus dem Kanton Glarus.
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Ticker
Die drei Laufveranstaltungen Klöntalerseelauf, Glarner Berggeiss und Glarner Stadtlauf bündeln ihre Kräfte: Gemeinsam bilden sie den Glarner Laufcup. Läuferinnen und Läufer profitieren von einer einheitlichen Anmeldung für alle drei Rennen und attraktiveren Preisen. Der Klöntalerseelauf feiert am 27. Juni seine 40. Austragung mit neuen Cup-Wertungen und Überraschungen. Auch der Berggeisslauf am 15. August und der Stadtlauf am 25. Oktober bieten spannende Herausforderungen.
Ab Mitte Mai organisiert die LG Glarus einen Laufkurs für Einsteiger, um den Klöntalerseelauf erfolgreich zu meistern. Infotafeln zu permanenten Trainingsstrecken werden bis Mai aufgestellt. Zusätzlich gibt es die Kategorie «Run for Fun» ohne Rangliste, aber mit Finisher-Geschenken. Die Läufe setzen auf Nachhaltigkeit und suchen dringend freiwillige Helferinnen und Helfer. Wer mitmacht, erlebt die Veranstaltungen aus einer einzigartigen Perspektive. (red)
Weitere Infos zum Glarner Laufcup und die Anmeldung findet ihr hier.

Meistertitel und Toptenplätze: Erfolgreiche Glarner Skifahrerinnen und Skifahrer
Florian Fässler (im Bild rechts) zeigte letztes Wochenende bei den Schweizer Meisterschaften am Pizol starke Leistungen. Im ersten Super G der Junioren U21 klassierte sich der Elmer auf Rang acht, im zweiten Rennen wurde er 17. Auch im Slalom am Sonntag überzeugte Fässler als 16. und Zehnter in der U21-Wertung. Damit war er jeweils der zweitbeste Athlet des Skiverbandes Sarganserland-Walensee.
Gold und Silber
Die Jugend-Schweizermeisterschaft fanden in Engelberg statt. Dort holte sich die Elmerin Amanda Rhyner den Slalom-Titel. Nach Platz vier im ersten Lauf fuhr sie souverän zum Sieg. Im Riesenslalom verpasste sie zuvor als Fünfte knapp das Podest. Cyrill Marty aus Mollis überzeugte bei den Junioren: Er wurde Vize-Schweizermeister im Riesenslalom und holte als Dritter im zweiten Rennen einen weiteren Podestplatz. Im Slalom schied er früh aus, wie viele andere Fahrer auch.

Knall bei Glaronia: Der Verein zieht sich aus der NLA zurück
Seit zwei Saisons spielt Glaronia nach vielen Jahren in der NLB wieder in der höchsten Schweizer Spielklasse im Frauenvolleyball. In beiden Spielzeiten konnten sich die Glarnerinnen in der Nationalliga A halten. In dieser Saison spielt Glaronia zwar um den Klassenerhalt, dieser ist aber bereits vorzeitig geschafft, auch, da aus der Nationalliga B niemand aufsteigen will.
Dennoch lässt der Verein nun eine Bombe platzen und teilt mit, dass er trotz interessantem Meisterschaftsverlauf und Siegen gegen Spitzenteams freiwillig in die Nationalliga B absteigt. Die Gründe liegen laut der Mitteilung ausschliesslich im finanziellen Bereich: Die Rahmenbedingungen im Sponsoring hätten sich massiv verschlechtert – das habe auch mit den sich verändernden Strukturen in der Wirtschaft zu tun. Gleichzeitig hätten die kostenintensiven Auflagen durch den nationalen Verband laufend zugenommen und die Sparprogramme von Kanton und Gemeinde die Situation zusätzlich erschwert.
Kommt Verpflichtungen nach
Der Vorstand des Volleyballclubs Glaronia bedauert, dass der Stellenwert eines NLA-Frauenteams mit schweizweiter Ausstrahlung offenbar im Glarnerland nicht hoch genug ist, dass es sich finanzieren liesse. «Dank der Hilfe einer kleinen Gruppe von Sponsoren wird Glaronia aber alle Verpflichtungen gegenüber den Spielerinnen erfüllen», verspricht Präsident Peter Aebli. Das Budget für die kommende Saison in der Nationalliga B ist gesichert, schreibt der Verein weiter. Neue Trainerin wird Berufstrainerin Evelyn Hösli, die bisher verantwortlich für die Teams in der zweiten und dritten Liga war.
Glaronia strebe nun einen Neuaufbau an mit jungen Talenten aus der Region, die Spielpraxis in der NLB bekommen sollen. Für die Arbeit mit den 150 Kindern und Jugendlichen im Verein sollen die Strukturen weiter verbessert werden. (pli)

Haben sie ausgechiflet? Silberheld Martin Rios aus Riedern und Curling-Partnerin Jenny Perret mit herber Enttäuschung
2018 erlangten der Riederner Martin Rios und seine Mixed-Double-Partnerin Jenny Perret aus Biel in der Schweizer Sportwelt Kultstatus. Das Curling-Paar startet für Glarus und gewann im südkoreanischen Pyeongchang sensationell Olympiasilber. Aber nicht nur wegen des Erfolgs begeisterte das Duo die Sportschweiz. Die Art und Weise, wie die beiden während des Spiels miteinander kommunizierten, sorgte für Begeisterungsstürme. «Sölli öpä Salzä», sagte Rios zum Beispiel in einem Spiel, als ein Stein zu lang geriet. Rios/Perret wurden von der Schweizer Presse mit dem Übernamen «die Chiflers» versehen. Es ist eine Anlehnung an das Schweizer Comedyduo Ursula Schäppi und Walter Andreas Müller, welches in den späten 1980er- und frühen 90er-Jahre die Schweiz zum Lachen brachte.
Nun fanden in Gstaad die Schweizer Meisterschaften im Mixed-Doubles statt. Und nur der Sieger dieses Turniers hat noch Chancen, sich für die Olympischen Spiele 2026 in Mailand/Cortina zu qualifizieren. Rios/Perret verpassten die Play-offs jedoch knapp – und damit platzte auch der Traum von einer erneuten Olympiateilnahme. Ist das gleichbedeutend mit dem Karrieren-Ende? «Das ist noch offen», sagt der bald 44-Jährige. «Wir gönnen uns jetzt die nötige Zeit zum Überlegen.» Perret/Rios wurden 2017 zusammen Weltmeister in Kanada. Nächstes Jahr findet die WM in der Schweiz statt. (rh/pli)

So gut wie an der WM war Pascal Müller noch nie
Dem Glarner Nordisch Kombinierer Pascal Müller gelingt sein zweiter Wettkampf an den Weltmeisterschaften in Trondheim (NOR) nach Mass. Den Klassiker mit dem Springen von der Grossschanze und der Verfolgung nach Gundersen über zehn Kilometer beendet er auf Rang 28. So gut war der Oberurner auf höchster Wettkampfstufe in seiner bisherigen Karriere noch nie platziert.
Den Grundstein legte er im Springen. Im Wettkampf gelang ihm sein bester Sprung der ganzen Woche. Mit diesem Satz auf 130 Meter klassierte er sich auf Rang 14 und lag so inmitten erfahrener und erfolgreicher Athleten, auch vor seinem deutschen Teamkollegen und Olympiasieger Johannes Rydzek. Wie zufrieden er mit seinem Sprung unter schwierigen Bedingungen war, zeigte seine geballte Faust im Auslauf.
Unglaublich harter Lauf
Müller ging mit einem Rückstand von gut zweieinhalb Minuten auf den überlegenen späteren Weltmeister Jarl Magnus Riiber auf die Loipe. Die tiefe Spur verlangte von den Athleten alles ab. Es war ein kräftezehrender Kampf. Das sieht auch Joel Bieri, Chef Skispringen und Nordische Kombination von Swiss Ski, so: «Es war ein unglaublich harter Lauf auf einer tiefen Strecke. Doch Pascal Müller war engagiert, kämpfte bis zum Schluss mit Vollgas. Die Top-30-Klassierung ist ein cooles Resultat.»
Müller lief mit einem Rückstand von 4:44 Minuten ins Ziel. Es war die beste Klassierung, die der Oberurner auf diesem Niveau je erreichte - notabene nur fünf Monate nachdem sein Meniskus am Knie genäht werden musste. Damit hat der einzige Kombinierer von Swiss Ski mit internationalem Format seine Nomination für diese WM trotz nicht erfüllter Selektionsrichtlinien mehr als gerechtfertigt. Sein Chef von Swiss Ski bilanziert: «Die Sprungleistungen von Pascal Müller waren auf der Normal- wie Grossschanze mega, er sprang super. Das war eine positive WM für ihn. Pascal nimmt viel mit und konnte viel lernen. Ich bin mir sicher, dass er jetzt umso motivierter ist, um weiterhin Gas zu geben.» (kh)

Die Luftgewehr-Schweizermeisterschaft in Bern brachte für den Glarner Sportschützen Lio Wickihalder einen grossen Erfolg: Der Nachwuchsschütze aus Mitlödi kämpfte sich im Final bis auf Rang 3 vor und holte Bronze. Dabei bewies der junge Athlet Nervenstärke. Schon im Vorprogramm der U21 zeigte Wickihalder mit 607 Punkten eine solide Leistung und klassierte sich auf Rang 5. Der Qualifikationssieger Daniel Zürcher dominierte mit 620,1 Punkten. Doch im Final begann alles bei null. Wickihalder startete konzentriert und kämpfte sich stetig nach vorne. Vor dem entscheidenden 20. Schuss lag er noch hinter Cédric Verdun, doch dann zeigte er seine mentale Stärke: Während Verdun eine 9,2 schoss, legte Wickihalder mit 10,4 nach und sicherte sich das Podest. Nach 22 Schüssen lag Lio Wickihalder gleichauf mit Carlo Wipfli aus Erstfeld. Der Shoot-Off musste über Silber oder Bronze entscheiden. Wipfli behielt mit 10,1:9,4 Zählern die Oberhand und wurde Vizeschweizermeister. Daniel Zürcher aus Einsiedeln wurde Schweizermeister mit viereinhalb Punkten Vorsprung. (ae/red)

Nach schwerer Verletzung von Teamkollegin: Die Skispringerin Emely Torazza aus Schwanden darf nun doch an die WM
Die Schwander Skispringerin Emely Torazza darf nun doch noch an den Weltmeisterschaften der Nordischen im norwegischen Trondheim teilnehmen. Die 20-Jährige, die seit diesem Sommer für Deutschland springt, wurde kurzfristig nachnominiert. Nachdem sich in der Qualifikation am Donnerstag ihre Teamkollegin Luisa Görlich bei der Landung schwer am Knie verletzt hatte, musste der Deutsche Skiverband umgehend handeln. «Wir haben alle Hebel in Bewegung gesetzt», sagt Bundestrainer Heinz Kuttin gegenüber dem Sport-Informations-Dienst. Es ist vorgesehen, dass Torazza, nachdem sie im Teamwettkampf noch Ersatz war, an der WM auch zum Einsatz kommen wird. «Sie wird für die Grossschanze eine Chance bekommen, sie war ja in letzter Zeit sehr gut», sagt Kuttin. Die Qualifikation für diesen Wettbewerb ist für Donnerstag, 6. März, um 20.30 Uhr angesetzt. Der Wettkampf findet am Freitag, 7. März, um 16.15 Uhr statt. (pli)

Play-offs verpasst: Glaronia steht vor einer sportlichen Herausforderung – aber nicht nur
Nach der klaren 0:3-Niederlage am Mittwoch gegen Aesch-Pfeffingen steht fest: Die NLA-Volleyballerinenn von Glaronia verpassen die Play-offs und müssen nun in den Play-outs um den Ligaerhalt spielen. In der Vorrunde befanden sich die Glarnerinnen zeitweise auf dem vierten Platz und ritten auf einer Erfolgswelle – mit solider Annahme, einer hervorragenden Topscorerin und zwei Passeusen, die um einen Stammplatz kämpften. Inzwischen ist der Kader schmaler geworden, und Topscorerin Daria Szczyrba kommt seit ihrer Fussverletzung nicht mehr richtig auf Touren. Statt um Medaillen zu kämpfen, findet sich nun Trainer Filip Brzeziński gegen Toggenburg und der Academy Zürich, das Team der nationalen Talentförderung, im Abstiegsstrudel. Für Glaronia eine ungewohnte Situation, doch man kann sie meistern; Toggenburg zeigt dies Jahr für Jahr.
Respekt vor den Play-outs
Dennoch zeigt Ivana Bulajic, die amtsälteste Spielerin von Glaronia, Respekt vor den kommenden Spielen. Zum Abschluss der Qualifikation spielt Glaronia noch zu Hause gegen Tabellenführer Neuenburg, und dann geht es los: «Auch Toggenburg und die Academy werden hart um den Ligaerhalt kämpfen; dem müssen wir mental gewachsen sein und die Sache aggressiv angehen.» Offen vor diesen Spielen ist, was für einen Einfluss der angekündigte Rücktritt des Toggenburger Trainers Marcel Erni hat. Nach Jahrzehnten beendet er seine Trainerkarriere, und man kann sich nicht vorstellen, was Toggenburg ohne ihn ist. Bei Glaronia sind andere Fragen offen: Ist der Rückhalt in der Glarner Gesellschaft gross genug, um auf diesem Niveau weiterspielen zu können? Die finanziellen Mittel reichen derzeit nicht einmal bis zum Saisonende. (pa)

Medaillen, Siege und Premieren: Glarner Sportlerinnen und Sportler feiern am Wochenende diverse Erfolge
Für die Glarner Sportlerinnen und Sportler war das vergangene Wochenende äusserst erfolgreich. Ein Überblick.
Pascal Müller mit einem Traum-Comeback
Der Nordisch Kombinierer Pascal Müller feierte im estischen Otepää ein starkes Comeback nach seiner Verletzung. Nach einem schwierigen Rennen im Langlauf beeindruckte er mit einem starken Sprung und landete auf Rang 37. Am Samstag erzielte er mit Platz 32 sein bestes Weltcupergebnis. Beim Compact Race am Sonntag übernahm er im Springen zeitweise die Führung und belegte am Ende Rang 10. Spontan entschied er sich für den Lauf und holte noch einen Weltcuppunkt. Müller zeigte sich glücklich über seine Leistung und sagte: «Das war ein Traum-Comeback und das Maximum nach dieser Pause.»
Die Glarner Curler verpassen den SM-Titel nur knapp
Glarus Belvédère mit Coach Rolf Hösli (im Bild von links), Justin Hausherr, Simon Gloor, Philipp und Marco Hösli holen Silber bei den Schweizer Curling-Meisterschaften in Bern. Trotz starker Leistung unterlagen sie im Finale Genf, das sich damit für die EM qualifizierte. Skip Marco Hösli war enttäuscht, zeigte sich aber stolz auf die konstant starke Woche. Simon Gloor spielte trotz Rippenbruch, während seine Teamkollegen die zusätzliche Wischarbeit übernahmen. Glarus bleibt in den Top 10 der Weltrangliste und hat gute Chancen auf die erste Playoff-Qualifikation beim Grand Slam in Toronto.
Liana Trümpi erreicht neue Sphären und holt erstmals Elite-Edelmetall
Die Glarner Mehrkämpferin Liana Trümpi gewann bei den Schweizer Hallen-Meisterschaften in Magglingen ihre erste Medaille bei der Elite und stellte mit 4213 Punkten eine neue persönliche Bestmarke auf. Die 20-Jährige holte im Fünfkampf Bronze hinter den Routiniers Sandra Röthlin und Mathilde Rey. Trotz neuem Trainingsumfeld und ohne spezifische Vorbereitung zeigte sie eine starke Leistung. Diese Medaille ist eine Bestätigung ihres Potenzials, doch der Fokus liegt bereits auf den U23-Europameisterschaften im Sommer in Bergen.
Emely Torazza mit sechstem Sieg in Folge
Nach dem Abstecher in den Weltcup vor eine Woche in Willingen (Rang 19) war Emely Torazza am letzten Wochenende wieder im Intercontinental Cup, der zweithöchsten Wettkampfstufe, im Einsatz. Und die Schwanderin, die seit dieser Saison für Deutschland startet, knüpfte nahtlos dort an, wo sie in diesem Wettbewerb aufgehört hatte. Im österreichischen Eisenerz feierte die 20-Jährige ihren sechsten Sieg in Folge. Sie konnte beide Springen am Wochenende für sich entscheiden. Im Gesamtklassement des Intercontinental Cups liegt Emely Torazza mit 647 Punkten mit über 300 Punkten Vorsprung auf ihre erste Verfolgerin deutlich in Führung. (red)

Die Schwander Skispringerin Emely Torazza erreicht ihr Karriere-Bestresultat
Dank ihrer Leistungen im Intercontinental Cup, vier Siege in Folge, durfte Emely Torazza am Weltcupspringen im deutschen Willingen starten. Jede Sprungschanze weist andere Charakteristiken auf, und so muss sich die Schwanderin zunächst mit diesen Eigenheiten vertraut machen. Torazza, die seit dieser Saison für Deutschland startet, erreichte im Probesprung auf der 147-Meter-Schanze eine Weite von 113 Metern. Damit war sie offensichtlich nicht zufrieden und die 20-Jährige hoffte in den Wertungssprüngen auf grössere Weiten. Die Qualifikation wurde gestrichen, da bloss 36 Frauen am Start standen. Im ersten Sprung erzielte Emely Torazza eine Weite von 118 Meter und 77 Punkten, was zu Rang 19 reichte. Im zweiten Durchgang flog sie auf 119 Meter. Allerdings stimmte mit dem Stil nicht mehr alles, wofür sie bloss 72,2 Punkte erhielt. Da auch andere Springerinnen patzten, konnte sie ihren 19. Rang halten. Das ist gleichbedeutend mit Torazzas Karriere-Bestresultat. (aw)
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