Pizolbahnen am Freitag bereits wieder geöffnet
Nachdem am Mittwoch Bäume auf die Tragseile der Zubringerbahnen am Pizol gestürzt waren, bleibt der Betrieb am Donnerstag eingestellt. Wir haben mit dem Geschäftsführer der Pizolbahnen über den Sturmtag gesprochen.
Nachdem am Mittwoch Bäume auf die Tragseile der Zubringerbahnen am Pizol gestürzt waren, bleibt der Betrieb am Donnerstag eingestellt. Wir haben mit dem Geschäftsführer der Pizolbahnen über den Sturmtag gesprochen.
Am Mittwoch stellten die Pizolbahnen den Betrieb wegen den zunehmenden Winden gegen Mittag ein. Zum einen haben die Bahnen einen Zubringer von Wangs Richtung Furt. Zum andern gibt es eine zweite Zubringerbahn von Bad Ragaz nach Pardiel. Ab den jeweiligen Bergstationen gibt es Sesselbahnen und zu oberst den Skilift Laufböden-Pizolhütte, der die beiden Gebiete verbindet. Der obere Teil des Wintersportgebiets war aufgrund der Sturmwarnungen geschlossen.
Am Mittwochmittag warf dann ein sogenannter Windwurf beim Eingaragieren der Gondeln im unteren Teilstück zwei Bäume auf der Seite Bad Ragaz und einen Baum auf der Seite Wangs auf die Tragseile der Zubringerbahnen.
25 Personen geborgen
Laut Klaus Nussbaumer, Geschäftsführer der Pizolbahnen, wurden in der Folge 25 Personen aus Gondeln geborgen, die an den Seilen hingen. Dabei standen eine Rettungskolone, die Polizei und Forstgruppen im Einsatz, wie Nussbaumer auf Anfrage von Radio Südostschweiz sagte. «23 Personen wurden abgeseilt, zwei Gäste flog die Rega aus Zeitgründen aus einer Gondel ins Tal.» Die Kosten für die Bergung und die Freimachung der Strecke sind mehrheitlich durch Versicherungen gedeckt.
Nussbaumer zeigte sich am Tag nach dem Ereignis erleichtert, dass es keine Verletzten gab. Die Leute seien nach der Befreiung aus ihrer misslichen Lage zufrieden gewesen. Am Donnerstag wurden die Anlage und der Wald überprüft.
Da keine nennenswerte Schäden gefunden wurden, wird der Betrieb der Anlagen am Freitag wieder aufgenommen.
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Philipp Wyss ist Wirtschaftsredaktor der gemeinsamen Redaktion der Zeitung «Südostschweiz» und der Internetseite «suedostschweiz.ch». Mehr Infos

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