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Passagiere in Pizolbahn «gefangen»

Passagiere in Pizolbahn «gefangen»

Auch im Kanton St. Gallen hat der Wintersturm «Burglind» Spuren hinterlassen. Mehrere Passagiere mussten aus Gondeln der Bergbahnen am Pizol befreit werden.

Südostschweiz
vor 3 Jahren in
Ereignisse

Der Sturm hat im ganzen Kanton seine Spuren hinterlassen. Insgesamt sind bei der Kantonspolizei St. Gallen rund 190 Notrufe eingegangen, woraus noch weitere Nachfolgeeinsätze für die Feuerwehren resultierten. Hauptsächlich handelte es sich um umgestürzte Bäume, die Strassen blockierten oder auf Fahrzeuge gefallen sind. Zudem hat der Sturm mehrere Hausdächer abgedeckt.

«Burglind» bewegte sich von Westen nach Osten und traf den Kanton St. Gallen am meisten in Rapperswil-Jona, der Region Wil, beim Bodensee sowie im Rheintal. Der Seedamm Rapperswil-Jona musste aufgrund umgestürzter Bäume am Mittag kurzzeitig gesperrt werden. Bis voraussichtlich 21 Uhr gesperrt ist die Bahnverbindung über den Seedamm. Hier gehts zur aktuellen Übersicht.

Die Pizolbahnen mussten angehalten werden, da von beiden Seiten her Bäume auf die Tragseile gefallen sind. Die drei Passagiere konnten im Verlaufe des Nachmittags aus ihrer misslichen Lage befreit werden. Die Rega, ein Polizeihelikopter, Forstgruppen, Angehörige der Alpinen Rettung Schweiz, Angestellte der Bergbahn sowie Mitarbeitende der Kantonspolizei St. Gallen standen im unwegsamen Gelände im Einsatz. Nach derzeitigem Erkenntnisstand wurden keine Personen verletzt.

n Walenstadt fielen Baumteile auf Autos und in Schänis eine Tanne auf ein Haus. Weiter wurde in Rapperswil-Jona Gebäude der Hochschule von herumfliegenden Bäumen oder Ästen beschädigt.

Die Wirkungsspitze des Sturmes dürfte laut Einschätzung der Polizei vorüber sein. Dennoch muss weiterhin mit lokalen Strassensperrungen gerechnet werden.

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