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S-chanf entscheidet über Zukunft des Hotels «Scaletta»

S-chanf entscheidet über Zukunft des Hotels «Scaletta»

Am 9. Juni stimmt die Bevölkerung von S-chanf über eine Kapitaleinlage von 1,5 Millionen Franken für die Sanierung des Hotels «Scaletta» ab. Dieses stand acht Jahre leer.

Südostschweiz
29.05.21 - 04:30 Uhr
Wirtschaft
Wieder belebt: Das altehrwürdige Hotel «Scaletta» soll nach acht Jahren gespenstischer Ruhe wieder für Begegnungen sorgen in S-chanf.
PRESSEBILD

Acht Jahre lang habe jetzt gespenstische Ruhe geherrscht im und um das Hotel «Scaletta» in S-chanf, heisst es in einer Mitteilung der Stiftung Scaletta S-chanf. Nun soll endlich wieder Leben einkehren im rund 130-jährigen Hotel – und damit auch im historischen Dorfkern.

300’000 Franken hatte die Gemeinde S-chanf Ende August 2020 für die Erarbeitung des Vorprojektes bereits  gesprochen. Nun muss sie einer Stiftungskapitaleinlage über 1,5 Millionen Franken zustimmen, damit die Stiftung Scaletta S-chanf überhaupt befähigt ist, weitere Gelder für die umfassende Sanierung zu beschaffen. Die gesamten Investitionskosten belaufen sich gemäss Mitteilung auf 16,8 Millionen Franken – für den Kauf der Liegenschaft sowie für die umfangreiche Sanierung.

16’000 Logiernächte

Nach dem Umbau soll das Hotel wieder ein Treffpunkt für Einheimische und Touristen mit einem Gastroangebot sein. Die Verantwortlichen möchten Arbeitsplätze für 20 Personen schaffen und erwarten 16’000 Logiernächte pro Jahr. Im Hotel sollen 38 Zimmer im mittleren Preissegment sowie ein kleiner, aber feiner Wellnessbereich entstehen. Das Restaurant wird im ehemaligen Stall-Annex Platz finden, wie die Stiftung weiter schreibt. Saal, Saletta und Terrasse können für Veranstaltungen und Bankette genutzt werden, und auch Kunst und Kultur sollen ihren Platz finden. Saisonal wechselnd werde das historische Gebäude zur bewohnbaren Galerie, heisst es abschliessend. (sz)

Leuchtend: Der neue Saal wird zum Begegnungsort für Einheimische und Gäste.
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Arvenholz: Die bestehenden Zimmer sollen respektvoll renoviert werden.
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Auch zuoberst: Im bisher leeren Dachstuhl entstehen moderne Zimmer.
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Ich finde es super aber bitte mehr Tempo immer das gleiche mit diesen dumen langen Gesetze und Bevormundungen und einsprachen denn es wäre besser füer das Engadin noch weitere Projekte nicht Wohnungen sondern Schwimmbad und Kinderfamilien sowie ein Teil nur für Familien mit Kinderhortel hinten denn Geld hat’s genug ZB .verschwendung unseren Banken es grüesst Duschletta Heinrich groshotellier Bäcker conditorei confisseur Kochlehre 2 Jahre und viel gelernt bei Hotels und Restaurants Kette