Lebrument: «Das ‹Tagblatt› wird es weiterhin geben»
Silvio Lebrument, am Dienstag wurde bekannt, dass Chefredaktor Luzi Bürkli das «Bündner Tagblatt» per Ende Mai verlassen wird. Ein Leser fragte sich sogleich: Ist das das Ende des BT?
Nein. Das ist es nicht.
Wie weiter mit dem @BundnerTagblatt ? Oder ist es gar das Ende? https://t.co/l4SYeKRmuX
— Flavio Bundi (@FlavioBundi) 29. Januar 2019
Das heisst, es wird einen Nachfolger für Luzi Bürkli, der das Blatt seit 2015 leitet, geben?
Ja, die Suche für einen Nachfolger oder für eine Nachfolgerin läuft.
Die Ankündigung kam überraschend.
Ja, auch für mich. Luzi Bürkli hat mich vor ein paar Tagen persönlich über seine Kündigung informiert.
Seit Mitte April arbeiten die Zeitungsredaktionen von «Südostschweiz» und «Bündner Tagblatt» enger zusammen. Beide Redaktionen blieben aber getrennt und unabhängig. Wird auch das so bleiben?
Genau, dieses Konzept bleibt so bestehen, so lange es wirtschaftlich funktioniert.
Und das tut es?
Ja, das tut es derzeit. Aktuell arbeiten vier Personen sowie freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Frontseite und den vorderen Zeitungsseiten des «Bündner Tagblatts». Der hintere Teil der Zeitung wird von der «Südostschweiz» übernommen.
Philipp Wyss ist Wirtschaftsredaktor der gemeinsamen Redaktion der Zeitung «Südostschweiz» und der Internetseite «suedostschweiz.ch». Mehr Infos
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Hier wird betont, das…
Hier wird betont, das Weiterbestehen des BT sei sehr wichtig.
Warum?
Anlässlich von stapelweisem Werbeverteilen des BT an unbeteiligte Dritte blätterte ich dieses Blätterli durch und fand, es ähnle sehr der SO, viele Seiten waren dieselben.
Zudem: Ob ein, zwei oder zehn Blätter, mir fehlt da einfach der Kundendienst, der Service Public. Beim BLICK können Sie Themen anregen, da hat man das Gefühl von Input, Interaktion. Kürzlich regte ich bei der SO mehrere sozialrelevante Themen mehrfach an: Ergebnisse sah ich keine. Dafür sehe ich laufend Werbung für Autos (Beispiel: Subaru), Helikopter und diese Bärengrabenkindereien in Arosa (ja, man kann alles übertreiben).