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Sonderjagd wird für Jägerinnen und Jäger anspruchsvoll

Bei der diesjährigen Hochjagd konnten weniger Tiere geschossen werden als letztes Jahr. Die Abschusspläne für die Sonderjagd im November und Dezember sind ambitioniert.

Südostschweiz
27.10.21 - 11:07 Uhr
Aus dem Leben
Symbolbild Olivia Aebli-Item

Die Hochjagd ist vorbei. Sie ist weniger gut ausgefallen als letztes Jahr, wie das Amt für Jagd und Fischerei (AJF) am Mittwoch in einer Mitteilung schreibt. Als Grund dafür nennt das Amt das warme Jagdwetter und ausbleibende Schneefälle. Die Jägerinnen und Jäger hätten bisher aber grossen Einsatz geleistet.

Insbesondere beim Schalenwild musste der Jagddruck erneut stark erhöht werden, in einzelnen Regionen auch bei Gämse und Wildschwein, wie es in der Mitteilung heisst. Bei der Sonderjagd müssen deshalb noch in verschiedenen Regionen weibliche Tiere beim Hirsch und Reh erlegt werden. Der Abschussplan gilt gemäss AJF als erfüllt, wenn mindestens 3177 weibliche Tiere erlegt worden sind.

«Anspruchsvolle Aufgabe»

Für die Jägerinnen und Jäger bedeutet das, dass sie noch 2469 Hirsche und deren Kälber erlegen müssen. Hinzu kommen 282 weibliche Rehe und diesjährige Jungrehe. «Die Erfüllung der diesjährigen Abschusspläne ist eine anspruchsvolle Aufgabe», schreibt das Amt in der Mitteilung. Der Verlauf der Jagd sei stark vom vorhandenen Angebot an Hirschen und Rehen sowie von den Wetterverhältnissen abhängig.

In der Surselva sind die Wald-Wild-Konflikte weniger ausgeprägt. In dieser Region haben Reh- und Gämsbeständen gemäss Amt «sehr stark abgenommen». Deshalb gebe es in dieser Region jagdliche Einschränkungen. (so)

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