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Lehrer in Feierlaune

Eigentlich trifft sich die Davoser Lehrerschaft sowie Ehemalige und weitere Mitarbeitende der Volksschule jährlich zu einem grossen Abschlussfest. Die letzten zwei Jahre fielen diese aber aus bekannten Gründen ins Wasser. Umso mehr genoss man nun am letzten Donnerstag den besonderen Anlass und feierte in bester Manier.

Andri
Dürst
14.07.22 - 07:00 Uhr
Leben & Freizeit
Die Lehrerband vermochte zu überzeugen: (v.l.) Andrea Nold am Alphorn, Raphaël Eigenheer am Keyboard, Michel Estermann am Bass, Reto Flückiger und Marco Schneider an den Posaunen sowie Silvan Nater am Saxophon. Nicht auf dem Bild ist Andreas Oberli (Drums).
Die Lehrerband vermochte zu überzeugen: (v.l.) Andrea Nold am Alphorn, Raphaël Eigenheer am Keyboard, Michel Estermann am Bass, Reto Flückiger und Marco Schneider an den Posaunen sowie Silvan Nater am Saxophon. Nicht auf dem Bild ist Andreas Oberli (Drums).
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Es waren durchaus etwas gedrängte Verhältnisse in der Lobby des Hotels Grischa. Doch dieser Zustand hatte seine Gründe: 155 Personen liessen es sich nicht nehmen, der diesjährigen Schulschlussfeier beizuwohnen. «Wir hätten damit fast den Rekord von 167 Teilnehmenden gebrochen», erklärte Hauptschulleiter Martin Flütsch im Rahmen seiner Grussworte. Weiter blickte er zurück auf ein «rasantes, unglaublich schnelles Schuljahr». Nebst einigen Höhepunkten liess er auch weniger erfreuliche Momente Revue passieren, wie beispielsweise die Wiedereinführung gewisser Massnahmen in Verbindung mit der Pandemie. Auch schultechnisch scheint es nicht immer leicht gewesen zu sein: Für die Schulleiterin des Schulkreises Platz, die im Sommer ihre Arbeit aufgenommen hatte, habe man bereits nach kurzer Zeit Ersatz finden müssen, und wegen Neuregelung der Schulleitungspensen musste für den Unterschnitt eine Stellvertretung gefunden werden. Zu guter Letzt führte Flütsch auch noch einige Zahlen ins Felde: 61 Schüler würden nun die Oberstufe verlassen, und alle hätten eine Anschlusslösung finden können. Zu den Mitarbeitenden hielt er fest, dass man im Schuljahr eine Viertelmillion Arbeitsstunden geleistet habe, was 231 Stunden pro Schülerin oder Schüler entspräche.

Adieu Schule Davos, hiess es für: (hintere Reihe, v.l.) Donat Fischer, Raphaël Eigenheer, Rahel Wellauer, Barbara Studer, Anna Mettler, Nadia Jacobs, Sabrina Zemp; (Mitte): Sonja Dachauer, (vordere Reihe): Leo Pleisch, Marianne Platz, Romy Paosut, Margrit Hefti und Emma Conrad sowie weitere Lehrpersonen, welche jedoch nicht vor Ort waren.
Adieu Schule Davos, hiess es für: (hintere Reihe, v.l.) Donat Fischer, Raphaël Eigenheer, Rahel Wellauer, Barbara Studer, Anna Mettler, Nadia Jacobs, Sabrina Zemp; (Mitte): Sonja Dachauer, (vordere Reihe): Leo Pleisch, Marianne Platz, Romy Paosut, Margrit Hefti und Emma Conrad sowie weitere Lehrpersonen, welche jedoch nicht vor Ort waren.
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Die Party begann bereits in der Grischa-Lobby zu steigen.
Die Party begann bereits in der Grischa-Lobby zu steigen.
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Nicht zu kurz kam auch die Verabschiedung der abtretenden Lehrkräfte. Als ­Geschenk erhielten die wegziehenden Pädagogen jeweils eine schmucke Uhr. Handgefertigtes gab es für die Pensio­näre: Der einheimische Bildhauer Andreas Hofer erschuf für die sich in den ­Ruhestand verabschiedenden Lehrpersonen den «Melchior», den er als «Wächter der Zeit» bezeichnete. «Er soll mit den Menschen mitgehen und auf sie aufpassen», erklärte er zu seinem Kunstwerk. Männiglich nahm die Präsente dankend entgegen und lauschte den ausführlichen Verabschiedungsreden der verschiedenen Schulleiter, die immer mal wieder von Auftritten der Lehrerband aufgelockert wurden. Diese Musikgruppe war es dann auch, die nach deliziösem Mahl für ordentlich Stimmung sorgte. Der eine oder die andere legte zu den swingenden Melodien auch mal ein Verdauungs-Tänzchen aufs Parkett, oder besser gesagt auf den Teppich. Wer seine Tanzbeine lieber unter dem Tisch behalten wollte, tauschte sich mit lieb gewordenen Kollegenaus oder hielt mit anderen – teils wohl eher unbekannten – Mitarbeitenden aus anderen Schulkreisen ein Schwätzchen. Die Tradition des Schulschlussfestes liess man also mit seiner ganzen Pracht wieder aufleben, ehe man sich in die wohlverdienten Sommerferien verabschiedete.

Ein «Melchior» – erschaffen von Andreas Hofer (2.v.r.) ging unter anderem an Margrit Hefti (l.) und Emma Conrad. Martin Flütsch dankte den beiden für ihren langjährigen Einsatz.
Ein «Melchior» – erschaffen von Andreas Hofer (2.v.r.) ging unter anderem an Margrit Hefti (l.) und Emma Conrad. Martin Flütsch dankte den beiden für ihren langjährigen Einsatz.
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