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Glarus will auch Kindergärtler testen

Aufgrund der aktuellen Situation mit den steigenden Fallzahlen empfiehlt der Kanton Glarus, die präventiven Testungen auch auf der Kindergarten- und Primarstufe anzubieten.

Mara
Schlumpf
03.09.21 - 08:41 Uhr
Aus dem Leben
Wenn es nach dem Kanton Glarus geht, sollen alle Schulstufen an präventiven Coronatests teilnehmen, auch die Kindergärtler.
Wenn es nach dem Kanton Glarus geht, sollen alle Schulstufen an präventiven Coronatests teilnehmen, auch die Kindergärtler.
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Die Schulen haben mit den präventiven Testungen (Spucktests) auf der Oberstufe gute Erfahrungen gemacht, teilt die Regierung des Kantons Glarus mit. Diese Testungen sollen deshalb nun auch im Kindergarten und in der Primarschule angeboten werden. Die Teilnahme an den Testungen sei weiterhin freiwillig, betont die Regierung. Den Eltern werde aber dringend empfohlen, ihre Kinder an den Tests teilnehmen zu lassen.

Prävention statt Reaktion

Der kantonsärztliche Dienst habe in verschiedenen Schulen Ausbruchstestungen anordnen müssen, nachdem Schulkinder positiv auf das Coronavirus getestet worden seien, heisst es weiter. Durch die schonenden Spuckpräventivtests können die Kinder frühzeitig geschützt werden. So soll verhindert werden, dass der Präsenzunterricht unterbrochen werden muss und sich ganze Klassen oder Schulen in Quarantäne begeben müssen. Um die Kinder zu schützen, dürfe ausserdem eine situative Maskenpflicht für Lehrer und Schülerinnen angeordnet werden. 

Mara Schlumpf ist Redaktorin und Chefin vom Dienst bei «suedostschweiz.ch». Ursprünglich kommt sie aus dem Aargau, hat ihr Herz aber vor einigen Jahren an Chur verschenkt. Mehr Infos

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