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Heftige Gewitter: Teile von Disentis ohne «Pfus»

Die Frühsommerhitze ist das Gesprächsthema Nummer 1. Hier halten wir Euch auf dem Laufenden über Temperaturrekorde, Hitzewarnungen und spontane Wetterumschwünge.

Südostschweiz
Montag, 01. Juli 2019, 15:44 Uhr Live durch den Hitzetag

1. Juli, 15:40 Uhr

In Teilen von Disentis ist es wegen heftigen Gewittern zu einem längeren Stromunterbruch gekommen. Im Unwetter wurden laut einer Mitteilung von Repower kurz vor Mittag Isolatoren an Strommasten beschädigt. Dies führte zu einem Unterbruch der Stromversorgung für rund 500 Haushalte. Die Störungsbehebung wurde umgehend eingeleitet.

Es wird erwartet, dass die Reparaturarbeiten voraussichtlich bis 17 Uhr abgeschlossen werden können. Ein Teil der betroffenen Kunden konnte bereits wieder ans Netz angebunden werden. 

1. Juli, 15.20 Uhr

Die ersten Gewitter haben sich über Graubünden entleert. Im weiteren Tagesverlauf wird es hier und da aber zu weiteren Gewittern kommen. Unter anderem im Churer Rheintal und in der Surselva dürften zuweilen stürmische und nasse Zeiten anbrechen.

1. Juli, 13 Uhr

SRF Meteo legt nach: Es warnt vor Gewitter mit Hagelgefahr/Sturmböen sowie Blitzen im Churer Rheintal. Die Warnung gilt ab sofort bis 15.30 Uhr. 

1. Juli, 12.15 Uhr

Meteo Schweiz warnt aktuell vor heftigen Gewittern in den Regionen Flims Dorf, Ilanz und Bonaduz. Die Warnung erreicht Stufe 3, entspricht also erheblicher Gefahr.

1. Juli, 11.35 Uhr

Die Gewitter sind im Anmarsch - oder schon in Teilen Graubündens angekommen wie ein Blick auf den Niederschlagsradar von Meteotest zeigt. Merke: Wenn es kurz schüttet, kommt dies einem Sauna-Aufguss gleich. Wirkliche Abkühlung bringen einzig Luftmassenwechsel. Trotzdem dürfte sich der eine oder die andere über kurzen Regen freuen. Die Pflanzenwelt erst recht ...

01. Juli, 10:00

Auch am Montagmorgen gab es für viele Bündner keine Abkühlung. Eine Tropennacht, bei der die Temperaturen nie unter 20 Grad fallen, gab es zwar nirgends im Kanton, doch mit mindestens 19 Grad war es beispielsweise in Chur trotzdem nicht so einfach, kühle Luft in die Wohnung oder das Haus zu bekommen.

Immerhin ist Erleichterung in Sicht. Während es erst wieder sehr heiss wird, sollen am Nachmittag Gewitter über die Schweiz ziehen. Auch wenn Gewitter alleine keine grosse Abkühlung bringen, haben sie doch einen wohltuenden Effekt. Lokal könne es auch in Graubünden laut und nass werden, berichtet unter anderem Meteonews - spätestens in der Nacht. Mit den Gewittern dürften die Temperaturen schliesslich etwas sinken, allerdings ist doch mit einem Saunaguss-Effekt zu rechnen ...

30. Juni, 11:30

Der Juni hat es so richtig in sich. Auch am letzten Tag des Monats dominieren in Graubünden Sonne und ungewöhnlich hohe Temperaturen. Meteonews hat nun eine erste Bilanz gezogen. Wie sie schreiben, verlief der Juni in den meisten Teilen der Schweiz deutlich zu warm. In vielen Regionen betrage die Abweichung zum klimatischen Mittel von 1981 bis 2010 zwei bis drei Grad.

Noch grösser ist die Abweichung in der Höhe und in Chur. Rund 3,5 Grad wärmer als der durchschnittliche Juni war es dort in diesen Monat. Somit dürfte sich der Juni 2019 schlussendich an vielen Messstationen in der Südostschweiz unter die drei wärmsten Junis seit Messbeginn einreihen. In Samedan dürfte es sogar der zweitwärmste Juni aller Zeiten werden. Nur der Juni im Jahrhundertsommer 2003 war bisher wärmer. Damals betrug die durchschnittliche Temperatur in Samedan 14,2 Grad. Dieses Jahr liegt sie bei 12,5 Grad.

Exakte Zahlen wird Meteonews am 1. Juli bekannt geben.

29. Juni, 8:30

In der Nacht zum Samstag war es besonders in Lugano sehr heiss. Seit Messbeginn 1864 war es dort mit 25,2 Grad nachts noch sie so warm. Und während in Lugano die Temperatur in der Nacht nicht unter 25 Grad sank, mussten sich die Nachtgänger von Zuoz warm einpacken. Laut «meteocentrale» wurde dort in der Nacht nur ein Grad gemessen. Dennoch gibt es Grund zur Freude für die Gemeinde im Oberengadin: Nach einer kühlen Nacht steigt das Quecksilber heute bis auf 27 Grad. 

28. Juni, 7:00

Heute Freitag soll es ja laut Prognose «ein bisschen abkühlen» - nur noch knapp über 30 Grad heiss im Churer Rheintal, heisst das... Gestern Donnerstag fielen dafür aber gleich nochmal einige Temperaturrekorde, vor allem in der Höhe.

Drei Allzeit-Rekorde wurden im Kanton Graubünden laut Meteonews gemessen:

  • Robbia im Puschlav: 34,3 Grad. Bisherige Höchsttemperatur: 32,9 Grad am 27. Juli 1983
  • Val Müstair: 31,7 Grad. Bisherige Höchsttemperatur: 30,6 Grad am 28. Juli 1983
  • Disentis: 33,3 Grad. Bisherige Höchsttemperatur: 32,9 Grad am 31. Juli 1983

In Chur stieg das Thermometer am Donnerstag auf 35,4 Grad, in Glarus auf 33 Grad Celsius an.

27. Juni, 14:30

450 Leichtathletik-Talente aus dem ganzen Kanton Graubünden treten am Samstag in Landquart zum Kantonalfinal des UBS Kids Cup an. Auf was man beim Training in aktuellen Temperaturen achten sollte, weiss der technische Leiter, Guido von Deschwanden.


Mehr zum UBS Kids Cup heute ab 18 Uhr auf TV Südostschweiz.

27. Juni, 8:30

Unser High-Five des Tages geht wohl an die Verantwortlichen der Primarschule in Fläsch!

Weil das mit dem Hitzefrei ja nicht so einfach ist, rsp. einfach keine wirklich verbindliche Regelung existiert, muss man sich halt mit anderen Mitteln zu helfen wissen, so wie die Schule in Fläsch, die heute Nachmittag kurzerhand einen Ausflug ins Freibad nach Bad Ragaz einlegt, statt in überhitzten Schulzimmern den Unterricht durch zu boxen.

 

27. Juni 7:00

33,1 Grad heiss wurde es in Scuol am 4. August 2003. Bis gestern Mittwoch war dies die höchste je vor Ort gemessene Temperatur - nicht mehr!

Am Mittwoch, 26. Juni 2019 um ca. 16 Uhr erreichte das Thermometer im Unterengadin laut MeteoNews ein neues Allzeitrekordhoch von 33,3 Grad

Haarscharf an den 30 Grad vorbei, schrammte die Messstation Davos. Die 29,8 Grad Celsius bedeuten aber trotzdem eine neue je gemessene Höchsttemperatur. Der alte Rekord lag bei 29,3 Grad aus dem Jahr 2017.

Und gleich noch ein drittes Allzeithoch gab es am Mittwoch in Graubünden: auf dem Ofenpass zwischen dem Engadin und der Val Müstair wurden 28,1 Grad gemessen. Dies ist der älteste der drei Rekorde, die gebrochen wurden. Die bisherige Höchsttemperatur in Buffalora betrug 27,7 Grad und wurde 8. August 1992 gemessen.

Dazu gab es mehrere Juni-Rekordwerte, etwa auf dem Corvatsch, dem Weissfluhjoch, am Bernina- und am San-Bernardino-Pass, wo der alte Rekorde um fast 4 Grad überboten wurde und nun bei 29,4 liegt.

(Alle Daten stammen von meteonews.ch)

27. Juni, 6:30

In Chur ist die Lufttemperatur in der Nacht auf den Donnerstag auf die Tiefsttemperatur von 21,6 Grad Celsius, laut MeteoSchweiz, gesunken. Damit erlebten Churerinnen und Churer - und der Rest des Churer Rheintals - eine Tropennacht.

Davon spricht man, wenn die Lufttemperatur zwischen 18 Uhr abends und 6 Uhr morgens nie unter 20 Grad Celsius fällt.

26. Juni, 10:50

Wer kann, geht bei dieser Hitze natürlich in die Badi oder an einen See. Jetzt kann's aber gerade bei beheizten Badeanlagen ja passieren, dass das Wasser eigentlich zu warm ist, um noch für Abkühlung zu sorgen.

Gut, wenn - wie beim Churer Freibad Obere Au - gleich nebenan eine Eishalle steht, wo man ganz einfach etwas Schnee holen und für eine zusätzliche Abkühlungsgelegenheit sorgen kann.

Jetzt kommt's eiskalt: wir tun alles damit ihr euch am heutigen Hitzetag bei uns abkühlen könnt. Deshalb gibt es heute...

Gepostet von Obere Au Bäder & Sportanlagen am Mittwoch, 26. Juni 2019

26. Juni, 10:45

Zur Erinnerung: Wenn uns die Hitze zu viel wird, versuchen wir sie zu vermeiden oder etwas dagegen zu unternehmen. Unsere Tiere leiden genauso unter den hohen Temperaturen:

26. Juni, 10:30

Noch ist die 30-Grad-Grenze in Chur nicht erreicht. Aber mit aktuell rund 28 Grad Celsius dürfte es noch vor dem Mittag locker so weit sein.

SCREENSHOT METEO SCHWEIZ

26. Juni, 9:10

Hitze ist nicht gleich Hitze. Grundsätzlich gilt, ist die Luftfeuchtigkeit niedrig, die Hitze also trocken, belastet sie Menschen deutlich weniger, als wenn die Luftfeuchtigkeit hoch, es also schwül ist.

Wie es in den nächsten Tagen in Sachen Luftfeuchtigkeit aussieht, zeigt dieser Tweet von SRF Meteo:

26. Juni, 8:10

Die ganzen Prognosen noch einmal hübsch in Farbe:

26. Juni, 7:45

Ihr denkt am Dienstag war es heiss? Na dann viel Vergnügen am heutigen Mittwoch. Die Schweiz könnte heute tropische Hitze um die fast 40 Grad erleben. Das Hoch «Ulla» dürfte besonders im Norden und Süden die Temperaturen hochtreiben.

SRF Meteo prognostiziert bis zu 38 Grad (in Basel und/oder Sion), Meteoschweiz sagt 37 Grad Celsius voraus und Meteotest sieht ebenfalls 38 Grad als mögliche Tageshöchsttemperatur.

Zu den «glücklichen» Orten mit erwarteten Spitzenwerten gehört auch Chur, wo bis zu 37 Grad erwartet werden. Den absoluten Temperaturrekord hält in der Schweiz aktuell das Dorf Grono im Misox, wo am 11. August 2003 sage und schreibe 41,5 Grad Celsius gemessen wurden. Dort sieht es nach aktuellen Prognosen aber nicht nach Rekordwerten aus. Meteotest sagt etwa 35 Grad Tageshöchsttemperaturen an.

Etwas weniger heiss dürfte es im Glarnerland werden. Wobei, bei 35 Grad in Glarus selbst, 36 Grad in Niederurnen, Weesen und der Linthebene von «weniger heiss» zu sprechen, passt irgendwie nicht.

Und wer der Hitze in die Höhe entfliehen will, muss richtig hoch hinaus. Denn auch in Davos oder im Engadin dürfte die 30-Grad-Marke heute locker geknackt werden. Für Scuol etwa sind 33 Grad angesagt.

26. Juni, 7:45

Gestern empfahl FDP-Grossrat Michael Pfäffli das Oberengadin noch als Rückzugsort für Hitze-Geplagte. Ob das heute Abend immer noch gilt...? 

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