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Bündner sind hart im Nehmen

Die Bündner sind es sich gewohnt, der Kälte ausgesetzt zu sein. Doch wie viel Kälte halten sie ohne Jacke, Schal oder Mütze aus? Wir haben das getestet.

Victoria
Sutter
Mittwoch, 14. Februar 2018, 16:11 Uhr Tiefe Minustemperaturen

In der Nacht auf Mittwoch wurde in Samedan die schweizweit tiefste Temperatur gemessen: minus 26,7 Grad, berichet Meteo Schweiz. RSO-Reporterin Annalisa De Vecchi setzte sich um 7 Uhr morgens ins Auto und hoffte bei minus 26 Grad darauf, dass die Autoheizung möglichst schnell anspringen möge.

Gegen Mittag war es in einzelnen Regionen Graubündens immer noch sehr kalt. Am Bernina wurden minus 13 Grad gemessen, in Vals, Samnaun und Disentis gab es jeweils minus 10 Grad. Im Rheintal war es ein wenig wärmer. Die Temperaturen schwankten zwischen minus 5 und minus 9 Grad.

Während die einen mit Schal und Pulli im Büro sitzen, gibt es die anderen, die die Ärmel hochlitzen oder im T-Shirt arbeiten. Deshalb bot «suedostschweiz.ch» die RSO-Reporter Daniela Bertschinger und Patrick Camenisch sowie die Online-Redakteure Victoria Sutter und Gian Andrea Accola kurzerhand zur Kälte-Challenge auf. In normalen Kleidern, also ohne Jacke, Schal, Mütze oder Handschuhe, mussten sich die vier Bündner vor das Medienhaus stellen. Seht selbst, ob die Onliner oder die Radioleute kälteresistenter waren und wie kalt ums Herz es der vorbeimarschierenden Schweizer Armee wurde:

Verloren hat die Churerin Victoria Sutter, gefolgt von der Engadinerin Daniela Bertschinger (die zu einer Sitzung musste). Der Churer und ehemalige Eishockeyspieler Patrick Camenisch schloss sich den Frauen an und der Igiser Gian Andrea Accola geniesst seinen Sieg bis jetzt.

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