WM-Countdown beginnt
Nach meinem erfolgreichen Abstecher nach Russland bin ich am Montagabend nach Hause zurückgekehrt. Die Reise verlief ganz angenehm. Nach einer zweistündigen Autoreise von Rybinsk bestiegen wir in Jaroslawl ein Charter-Flugzeug, das den ganzen Langlauftross nach München brachte.
Nach meinem erfolgreichen Abstecher nach Russland bin ich am Montagabend nach Hause zurückgekehrt. Die Reise verlief ganz angenehm. Nach einer zweistündigen Autoreise von Rybinsk bestiegen wir in Jaroslawl ein Charter-Flugzeug, das den ganzen Langlauftross nach München brachte.
Russland hat sich für mich stets als gutes Pflaster erwiesen, konnte ich doch schon fünf Rennen gewinnen. Die Höhepunkte bildeten natürlich die beiden Olympia-Goldmedaillen im Vorjahr. Mit einem ersten und einem zweiten Platz bin ich aber auch mit meinem aktuellen Abstecher zufrieden. Erfahrungsgemäss ist meine Form jeweils nach der Tour de Ski noch besser.
Die nächsten Weltcuprennen stehen erst Mitte Februar auf dem Programm. Im schwedischen Östersund werden ein Sprint in der klassischen Technik und ein 15-km-Rennen im freien Stil ausgetragen. In der folgenden Woche beginnen in Falun die Weltmeisterschaften. Ich begrüsse es, dass jetzt im Weltcup Pause herrscht. So kann ich mich gezielt auf die WM vorbereiten. Nun trainiere ich eine Woche zu Hause in Davos, und nächste Woche werde ich zusammen mit dem Schweizer WM-Team für fünf Tage ins Engadin dislozieren. In diesen beiden Wochen lässt sich nochmals ein richtiger Aufbau machen –zunächst primär mit langen Einheiten, zu denen sich später vermehrt schnellere Trainings gesellen werden. Die aktuell gute Form möchte ich natürlich noch optimieren. Aufgrund meiner Erfahrungen bin ich zuversichtlich, dass ich das schaffe und den Zenit in der zweiten Februar- hälfte erreiche.
An der WM werde ich in allen drei Distanzrennen starten. Wenn Gesundheit und Form stimmen, kann ich in diesen Wettbewerben ein ernsthaftes Wort um den Sieg mitreden. Geplant ist weiter, dass ich in Falun auch in der Schweizer Staffel laufen werde. Definitiv verzichten werde ich auf den Sprint, der in der klassischen Lauftechnik ausgetragen wird. Denn da handelt es sich nicht um meine stärkste Disziplin. Noch offen ist, wer für die Schweiz den Teamsprint bestreiten wird.
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