Wintereinbruch: Zahlreiche
Der Winter hat Graubünden fest im Griff. Am Montag und gestern ist es zu mehreren Verkehrsunfällen gekommen. Insgesamt sieben Personen wurden leicht verletzt.
Der Winter hat Graubünden fest im Griff. Am Montag und gestern ist es zu mehreren Verkehrsunfällen gekommen. Insgesamt sieben Personen wurden leicht verletzt.
Chur. – Wegen des Schneefalls haben sich in den letzten beiden Tagen auf den Bündner Strassen zahlreiche Verkehrsunfälle ereignet. Wie die Kantonspolizei gestern mitteilte, wurden 24 Unfälle gemeldet. Die meisten seien glimpflich abgelaufen, es sei nur Sachschaden entstanden, heisst es in der Mitteilung weiter. Bei drei Unfällen seien aber insgesamt sieben Personen leicht verletzt worden. Vier Unfälle waren im Zusammenhang mit Wild zu verzeichnen.
Ein schwerer Unfall mit drei Verletzten ereignete sich am Montagnachmittag auf der Nationalstrasse A28 beim Anschluss Grüsch Mitte. Dort waren zwei Fahrzeuge zusammengeprallt. Gemäss der Kantonspolizei war ein Richtung Landquart fahrender Automobilist auf der schneebedeckten Strasse auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem entgegenkommenden Auto kollidiert.
Zwei Unfälle auf der Julierstrasse
Gleich zwei Unfälle ereigneten sich beim Marmorerastausee. Am Montagabend kam es dort zu einem Selbstunfall, bei dem niemand verletzt wurde. Auch hier war ein Lenker auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Schleudern geraten. Sein Fahrzeug kollidierte heftig mit der linksseitigen Stützmauer sowie einem folgenden Felsbrocken.
Gestern Morgen ereignete sich auf der schneebedeckten Julierstrasse bei Marmorera ein weiterer Unfall. Dabei erlitten drei Personen leichte Verletzungen. Gemäss Polizeiangaben war ein Autofahrer bei der Satonsbachbrücke am Ende des Stausees in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem entgegenkommenden Personenwagen kollidiert.
Auf dem Churer Stadtgebiet kam es ebenfalls zu Rutschpartien. So drehte sich etwa gestern Mittag ein Automobilist auf der Sommeraustrasse nach einem Überholmanöver um die eigene Achse und knallte anschliessend mit dem Heck in das überholte Fahrzeug. Bei diesem Unfall wurde niemand verletzt.
Nicht nur zu Unfällen auf der Strasse musste die Kantonspolizei ausrücken. Auch im Skigebiet von Arosa ereignete sich ein schwerer Unfall, bei dem ein zwölfjähriger Knabe erheblich verletzt wurde. Der Unfall geschah auf der Bergstation des Skilifts Tomeli auf der markierten Piste. Wie die Kantonspolizei gestern mitteilte, hatte ein Bügel des Skilifts die Metallstange des Notstopps aus der Verankerung gerissen. Die Stange wurde 30 Meter durch die Luft geschleudert und traf den Knaben im Rumpfbereich. Der Junge wurde vor Ort durch die Pistenrettung und einen Notarzt versorgt. Mit erheblichen Verletzungen wurde er mit der Ambulanz ins Kantonsspital nach Chur überführt. Der genaue Unfallhergang wird zurzeit untersucht. (so/sda)
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