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Wer hat Schuld an der Tötung zweier Kinder?

Nach der Tötung zweier Kinder im zürcherischen Flaach, bei der die Mutter als Tatverdächtige gilt, wird jetzt Kritik an der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Kesb laut.

Südostschweiz
04.01.15 - 01:00 Uhr
Zeitung

<strong>Nach der Tötung </strong>zweier Kinder im zürcherischen Flaach, bei der die Mutter als Tatverdächtige gilt, wird jetzt Kritik an der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Kesb laut. «Der Fall macht fassungslos. Hätte man diese Mutter mit ihren Kindern in Ruhe gelassen, würden diese jetzt noch leben», sagt die Basler Schriftstellerin Zoe Jenny der «Schweiz am Sonntag». Die Kesb sei eine reflexionslose und hochgefährliche Behörde. Jenny übte in der Vergangenheit wiederholt Kritik an der Behörde.

<strong>Bei den Behörden</strong> ist die Bestürzung über das Unglück gross. «Wir werden den ganzen Fall nochmals genau analysieren», sagt eine Sprecherin der Kesb Winterthur-Andelfingen.

Und Meinrad Schwarz, der Präsident des Bezirksrats Winterthur, fügt an: «In der summarischen Prüfung der Akten wurde kein Hinweis gefunden, um mit der von der Mutter geforderten superprovisorischen Verfügung den Kesb-Entscheid zu ändern oder aufzuheben und die Kinder auch nach dem 4. Januar bei der Mutter zu lassen.» (aka)

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