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Wer bezahlt die Heimatreisen?

Kantonred. Die beiden SVP-Kantonsräte Roman Bürgi (Goldau) und Armin Mächler (Galgenen) möchten mit einer Interpellation vom Regierungsrat darüber Auskunft erhalten, unter welchen Bedingungen Asylanten Reisen in ihre Heimatländer unternehmen dürfen.

Südostschweiz
29.01.15 - 01:00 Uhr
Zeitung

Kantonred. Die beiden SVP-Kantonsräte Roman Bürgi (Goldau) und Armin Mächler (Galgenen) möchten mit einer Interpellation vom Regierungsrat darüber Auskunft erhalten, unter welchen Bedingungen Asylanten Reisen in ihre Heimatländer unternehmen dürfen. Die beiden stellen insbesondere die Frage, ob und warum an Leib und Leben bedrohte Personen dennoch in diese Länder reisen.

Es mute seltsam an, dass an Leib und Leben bedrohte Asylanten für Ferien in ihre Heimatländer reisen sollen, wie das oft gelesen und gehört werde. Wenn das stimme, dann wäre das sehr fragwürdig. Entweder wären die Asylanten in ihrer Heimat bedroht oder sie wären keine echten Asylanten. Zusätzlich interessieren sich die Interpellanten dafür, wer allenfalls die Reisekosten bezahlt und in welchem Umfang Kosten für den Steuerzahler entstehen.

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