×

Wenig Geld aus der Zentralschweiz

Dargebotene Hand Die Zentralschweizer Kantone zeigen sich knausrig. Alle zusammen erreichen nicht einmal den Schweizer Durchschnitt von 47?000 Franken.

Südostschweiz
24.12.14 - 01:00 Uhr
Zeitung

adm. Die Dargebotene Hand (143) ist eine Institution. Gerade über die Festtage ist Hochbetrieb angesagt, auch im Kanton Schwyz. Die finanzielle Unterstützung der Zentralschweizer Kantone bleibt dabei eher knausrig. Während sich der Durchschnitt aller Kantone auf 47 000 Franken beläuft, stammen aus der Zentralschweiz nur gerade einige Tausend Franken. Am meisten bezahlt noch der Kanton Zug mit 2000 Franken, während sich Schwyz und Nidwalden mit je 1500, Luzern und Uri mit 1000 Franken beteiligen. Aus Zentralschweizer Sicht am wenigsten Unterstützung kommt mit 100 Franken aus Obwalden.

Das ist vergleichsweise sehr wenig. Gemäss den Jahresberichten der Geschäftsstellen führt der Kanton Waadt etwa 340 000 Franken auf, aus dem Tessin kommen 103 000 und aus dem Kanton St. Gallen 50 000 Franken. Der Kanton Schwyz übertrifft immerhin noch den Zentralschweizer Schnitt von 1183 Franken.

Die Dargebotene Hand wird gerade auch im Kanton Schwyz stark benutzt. Am häufigsten seien Beratungen wegen psychischen Störungen oder Beziehungsproblemen notwendig, sagt Klaus Rütschi, Geschäftsführer der Dargebotenen Hand Zentralschweiz. Jetzt ist der Arbeitsaufwand besonders gross: «Wir haben unsere Schichten teilweise mit zwei Personen besetzt.»Seite 3

Kommentieren
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Könnte euch auch interessieren
Mehr zu Zeitung MEHR