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Weg soll wieder begehbar sein

Uri Der Weg der Schweiz soll zwischen Bauen und Isleten wieder attraktiver werden. Die Möglichkeit eines Fussgängertunnels wird nun geprüft.

Südostschweiz
29.01.15 - 01:00 Uhr
Zeitung

sda. Seit einem Felssturz im Jahr 2013 verläuft der Wanderweg zwischen Isleten und Bauen durch einen Strassentunnel statt entlang des Urnersees. Der Regierungsrat prüft nun, ob ein Fussgängertunnel gebaut werden könnte.

Der Weg der Schweiz hat auf dem Teilstück zwischen Bauen und Isleten an Attraktivität verloren. Seit einem Felssturz im Jahr 2013 ist dieser Wegabschnitt auch zu Fuss nur noch durch einen Strassentunnel begehbar. SVP-Landrat Anton Infanger regte mittels Interpellation an, den Wegabschnitt für Wanderer wieder begehbar zu machen.

Sicherheit, Attraktivität, Kosten

Der Regierungsrat anerkannte Infangers Forderung und will in den kommenden Monaten prüfen, wie der Wegabschnitt wieder attraktiver gestaltet werden könnte. Bei der Prüfung befinde man sich in einem Spannungsfeld zwischen Sicherheit, Attraktivität und Kosten, sagte Regierungsrätin Heidi Z’graggen am Mittwoch vor dem Parlament.

Oberste Priorität habe die Sicherheit, sagte Z’graggen, aber auch das Verhältnis zwischen Baukosten und Nutzen für die Wanderer bilde ein wesentliches Beurteilungskriterium. Auf alle Fälle tut sich was. Die Regierung versuche zurzeit, gemeinsam mit der Stiftung «Weg der Schweiz» eine Lösung zu finden.

Obwohl die Urner Regierung davon ausgeht, dass sie die Kosten für eine Sanierung tragen muss, will sie eine mögliche Mitfinanzierung durch Dritte abklären. Wie hoch die Kosten für das Projekt ausfallen könnten, ist derzeit noch unklar.

Der «Weg der Schweiz» entstand 1991 zum 700-Jahr-Jubiläum der Schweiz. Er erstreckt sich von Rütli nach Brunnen rund um den südlichsten Teil des Vierwaldstättersees, den Urnersee. Der Weg ist 35 Kilometer lang und auch im Winter begehbar.

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