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Vipers mit Fehlstart ins neue Jahr

Unihockey Die erste Runde des neuen Jahres ist eine zum Vergessen für die Vipers Innerschwyz. Sie verlieren gegen den neuen Leader Schüpbach klar mit 3:9.

Südostschweiz
05.01.15 - 01:00 Uhr
Zeitung

Telegramm

Vipers – Schüpbach 3:9 (0:3, 1:2, 2:4)

BBZ Goldau. – 103 Zuschauer. – SR Staub/Zumbühl. – Tore: 2. Galli (Siegenthaler) 0:1. 9. Fankhauser (Arm) 0:2. 12. Arm (Löffel) 0:3. 26. Aeschbacher (Galli) 0:4. 27. Am 0:5. 35. Bachmann (Beeler) 1:5. 41. Gwerder (Amacher) 2:5. 52. Galli (Siegenthaler) 2:6. 53. Koller (Gwerder) 3:6. 59. Fankhauser (Arm) 3:7. 60. (59:20) Siegenthaler (Arm, Ausschluss Beeler) 3:8. 60. (59:45) Siegenthaler 3:9. – Strafen: 3-mal 2 Min. gegen Vipers. 2-mal 2 Min. gegen Schüpbach. – Vipers: Anderegg; Beeler, Auf der Maur, Marc Schuler, Bachmann, Huser; von Euw, Winet, Koller, Amacher, Gwerder; Andreas Schuler, Trutmann, Heinzer, Hediger, Andreas Bünter. – Bemerkungen: Vipers ohne Smida, Jurcik, Purtschert, Fassbind, Ott, Manuel Regli, Marco Regli und Kopecky. Schussverhältnis 19:27.

1. Liga Grossfeld, 14. Runde

UHC Lok Reinach – Lions Konolfingen 9:10 n. V.

Fribourg – Basel Regio3:4 n. V.

Vipers Innerschwyz – UHT Schüpbach3:9

Moosseedorf – Waldenburg Eagles11:2

1.Schüpbach1410202100:5634

2.Lok Reinach149131106:7432

3.Fribourg14921276:5232

4.Basel Regio14613475:6523

5.Vipers14611677:7521

6.Konolfingen14421783:8417

7.Luzern13510766:7117

8.M'dorf W'tal14222863:7412

9.Waldenburg14302962:10911

10.Bern Capitals132101047:958

Peter GAsser

Es war von vornherein klar, dass es für die Vipers in der ersten Runde des neuen Jahres schwer werden würde zu punkten. Das Spitzenteam aus Schüpbach zeigte sich denn auch zu stark und vor allen Dingen zu effizient, um gegen den Aussenseiter etwas anbrennen zu lassen. Da machten es die direkten Konkurrenten der Innerschwyzer besser. Das viertplatzierte Basel konnte sich dank einem Sieg nach Verlängerung gegen Fribourg etwas absetzen, und das siebtplatzierte Konolfingen landete beim vormaligen Leader Reinach ebenfalls einen Sieg in der Verlängerung. Damit ist der Vorsprung der Vipers am Strich auf vier Punkte zusammengeschmolzen.

Effiziente Berner

Der Start ins Unihockeyjahr 2015 war für die Vipers frustrierend. Schüpbach machte das Spiel, die Innerschwyzer kamen aber zu fünf Konterchancen, welche der starke Thomas Lüthi allesamt zunichtemachte. Ganz anders die Emmentaler. Sie zeigten sich von ihrer effizienten Seite und führten nach zwölf Spielminuten bereits mit 3:0.

Für den Rest des Startdrittels konnte der ehemalige Schüpbacher Daniel Anderegg seinen Kasten rein halten. Die ersten rund vier Minuten des Mittedrittels konnten die Gastgeber in Überzahl agieren. Mit gerade mal einem Abschluss aufs Tor liessen die Schwyzer aber jegliche Gefährlichkeit vermissen und kassierten im Anschluss innerhalb von 40 Sekunden zwei weitere Gegentreffer. Damit war der Mist eigentlich geführt, und Schüpbach schaltete einen Gang runter.

100. Saisontreffer von Schüpbach

Bachmann (35.) und Gwerder (41.) liessen etwas Hoffnung aufkeimen, und zehn Minuten vor Schluss hatte Amacher gar den dritten Vipers-Treffer auf der Schaufel. Lüthi legte aber mit einer unglaublichen Parade sein Veto ein. Nach je einem Treffer auf beiden Seiten setzten die Emmentaler zur Kür an und schraubten das Skore auf 3:9. Der letzte Treffer durch Siegenthaler war zugleich der 100. Saisontreffer der Berner und wurde entsprechend gefeiert.

Durch die Resultate der 14. Runde hat sich die Situation am Playoff-Strich verschärft, und die Vipers stehen in einer Woche im Spiel gegen Schlusslicht Bern unter Zugzwang.

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