Verrücktes Paris
Kurz vor Ende der Pariser Haute-Couture- Woche hat es noch eine schräge «Brautschau» gegeben: Jean Paul Gaultier, ewiges Enfant terrible der Modewelt, widmete sich gestern in der Präsentation seiner Couture-Kollektion für Frühjahr/Sommer 2015 dem Thema Hochzeit – und schnitt dafür Kleidercodes entzwei.
Kurz vor Ende der Pariser Haute-Couture- Woche hat es noch eine schräge «Brautschau» gegeben: Jean Paul Gaultier, ewiges Enfant terrible der Modewelt, widmete sich gestern in der Präsentation seiner Couture-Kollektion für Frühjahr/Sommer 2015 dem Thema Hochzeit – und schnitt dafür Kleidercodes entzwei.
Seine Models trugen als Bräute Smokingjacken und Marlenehosen oder zweigeteilte Kleider in Weiss und Schwarz, also Sachen für Braut und Bräutigam in einem. Mal sass ein plissiertes Tanzkleidchen auf einem schwarzen Bleistiftrock, mal gab es eine BH-Corsage zur schwarzen Hose. Dass die bärtige Dragqueen Conchita Wurst (elegant in Weiss und Schwarz) im Publikum sass, passte zum Spiel der Geschlechter. Am Ende kam Naomi Campbell im knappen Blumenstrauss-Dress in Zellophan heraus, und das Gejohle wollte kein Ende nehmen. Ansonsten hatte sich die Mode bei diesen Schauen, die am Sonntag begonnen hatten und heute Donnerstag enden, eher tragbar als verrückt gegeben.
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Bereits Abonnent? Dann schnell einloggen.