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Uznach: Regenfälle und Schmelzwasser lösen Erdrutsch aus

Starke Regenfälle hielten in der Region die Feuerwehren auf Trab. Es wurden zahlreiche Keller überflutet. In Uznach ereignete sich ein Erdrutsch. Es kam niemand zu Schaden.

Südostschweiz
05.01.15 - 01:00 Uhr
Zeitung

Von Urs Zweifel

Uznach/St. Gallen. – Der Erdrutsch in Uznach ereignete sich am Sonntagmorgen um 6.25 Uhr. An einem Hang im Gebiet Bürglen am Rand des Burgerwaldes hatten sich zwischen 30 und 40 Kubikmeter Erde, Steine und Geröll gelöst.

Das Geschiebe kam unterhalb des Hangs in einer Wiese zum Stillstand. Das mitgeführte Wasser bildete in der Wiese einen kleinen See. Die zwischen Hang und Wiese liegende Zufahrtsstrasse zum ehemaligen Altersheim Bürglen wurde verschüttet. Inzwischen ist die Strasse wieder geräumt.

Wasser schiesst aus Leitung heraus

Ursache für den Erdrutsch dürfte eine noch nicht fertiggestellte Rohrleitung des Wasserkraftwerks am Burgerweiher sein. Dieses befindet sich derzeit im Umbau. «Das viele Regen- und Schmelzwasser von Samstagnacht schoss durch die Leitung hindurch und an der steilsten Stelle wieder aus ihr heraus», erklärt Heinz Hickert, Kommandant der Feuerwehr Uznach-Schmerikon. Die Wassermassen hätten schliesslich das Erdreich unterspült und den Hangrutsch ausgelöst. Beim Erdrutsch kamen weder Menschen noch Tiere noch Häuser zu Schaden. Hickert war zusammen mit 16 Feuerwehrleuten vor Ort.

Feuerwehr rückte rund 60 Mal aus

Die Regenfälle in der Nacht auf Sonntag führten in der Region lediglich noch zu einem überfluteten Keller in Amden. Am Sonntagvormittag kam es in Schmerikon zudem zu einem Wasserrohrbruch, der aber nicht auf die Regenfälle zurückzuführen war. Das Wasser überflutete eine Strasse.

Sonst hatten die Feuerwehren in See-Gaster und der Region nicht viel zu tun. Ganz im Gegensatz zu ihren Kollegen im Kanton St. Gallen. Sie standen in über 40 Gemeinden im Einsatz – rückten rund 60 Mal aus. Mehrere Bäche waren über die Ufer getreten. Zahlreiche Keller und Strassen wurden überflutet.

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