Trotz wenig Schnee sind die meisten Glarner Pisten offen
So schnell wie der Schnee gekommen ist, so schnell ist er auch wieder gegangen – aber nur im Tal unten: Denn in Elm sind ausser der Talabfahrt sämtliche Pisten offen. Und auch in Braunwald wird Ski gefahren.
So schnell wie der Schnee gekommen ist, so schnell ist er auch wieder gegangen – aber nur im Tal unten: Denn in Elm sind ausser der Talabfahrt sämtliche Pisten offen. Und auch in Braunwald wird Ski gefahren.
Von Martin Meier
Elm/Braunwald. – «Es herrschen Traumverhältnisse», versichert Bruno Landolt, Direktor der Elmer Sportbahnen. «Die Pisten sind zum Fahren sensationell.» Das sage nicht nur er, das würden auch die Wintersportler bestätigen. Und, so Landolt: «Ich habe in der Gondel sogar einen Gast getroffen, der nach unten gefahren ist, um seine neuen Skis zu holen.»
Pistenspass gibt es in Elm nicht nur auf den Schabell-, sondern auch auf den Bischofs- und Pleuspisten. «Auch die Schlittelbahn ins Tal ist offen», sagt Landolt. 20 Zentimeter Schnee liegen im Tal unten, 70 Zentimeter im Skigebiet.
An Neujahr nicht ausgeschlafen
Nicht schlecht sieht es auch in Braunwald aus. 20 Zentimeter Schnee sind es im Dorf, 40 Zentimeter auf dem Berg oben. Dort kann man seine Schwünge nach wie vor in den Schnee ziehen. «Das Bächital und die Abfahrt vom Seblengrat zum Grotzenbühl sind offen», sagt Roger Zogg, Direktor der Braunwald-Klausenpass Tourismus AG. «Auch der Mattwaldlift läuft.» Geschlossen sei allerdings die Piste vom Grotzenbühl zum Hüttenberg. «Aber mit dem Schlitten kann ich nach wie vor vom Bergrestaurant ‘Chämistube’ hinunter ins Büro im Dorf fahren.»
Im Bergrestaurant «Chämistube» kann Wirt Claudio Keller auf – wie er selber sagt – «wunderbare Festtage» zurückblicken. «Das Geschäft ist gut gelaufen. An Spitzentagen mussten wir über 500 Mahlzeiten zubereiten.» Überraschend viele Gäste seien am 1. Januar gekommen. Überraschend, weil in anderen Jahren die Wintersportler an Neujahr meistens ausgeschlafen hätten. Zufrieden mit den Festtagen ist auch Touristiker Roger Zogg. «Die Ferienwohnungen und Hotelzimmer waren ausgebucht.»
Neuschnee für Sportferien
«Nach einem harzigen Saisonstart hat der Neuschnee die Wintersportler hungrig gemacht», sagt Bruno Landolt. «Vor allem am 1. und 2. Januar waren die Bahnen in Elm sehr gut frequentiert.» Und die Schlittelbahn habe einen regelrechten Boom erlebt.
Apropos Schlitteln: Auch die Schlittelbahn von Weissenberge nach Matt ist befahrbar. Wegen Schneemangels geschlossen sind das Skigebiet Schilt und die Schlittelbahn Kerenzerberg.
Trotz des guten Starts ins neue Jahr warten die Verantwortlichen der beiden grossen Tourismus-Destinationen nun auf Neuschnee. Zumal die Wintersportferien vor der Tür stehen. «Die Gäste kommen dann – anders als über Weihnachten – nur wenn Schnee liegt», weiss Zogg.
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