Trotz Kälte, Schnee und Nebel: «Die Stimmung stimmt»
Es schneit und es ist bitterkalt. Laut Simon Urfer von der Firma Meteotest in Bern ist noch bis Silvestermittag mit richtigem Winterwetter zu rechnen. Das neue Jahr beginnt dann aber sonnig.
Es schneit und es ist bitterkalt. Laut Simon Urfer von der Firma Meteotest in Bern ist noch bis Silvestermittag mit richtigem Winterwetter zu rechnen. Das neue Jahr beginnt dann aber sonnig.
Von Denise Alig
Bern/Chur. – Simon Urfer von Meteotest sagt für heute Dienstag und morgen Mittwoch weitere Schneefälle voraus. «Nachdem es in der Ostschweiz schon in den vergangenen Tagen aufgrund einer nordöstlichen Höhenströmung tendenziell mehr Schnee gegeben hat als in der Westschweiz, wird das auch am Dienstag und Mittwoch der Fall sein», sagte Urfer gestern auf Anfrage. Er rechnet denn auch damit, dass es in Nordbünden bis Silvestermittag weiter schneien wird. Dann kehrt das Wetter. «Am Neujahrstag wird es in der Ostschweiz sehr sonnig sein», so Urfer. Das freundliche Wetter halte bis 2. Januar mittags an, sagte er. Dann komme eine Kaltfront von Nordwesten, die zuerst Wolken und später Niederschlag bringe.
Für Südbünden prognostiziert Urfer aufgrund der herrschenden Nordwindtendenz freundlicheres Wetter, sodass es heute Vormittag trocken bleibt und am Nachmittag sonnige Abschnitte auftreten.
Es bleibt frostig
Was die Temperaturen betrifft, wird es heute im ganzen Kanton so richtig frostig sein. «Auf einer Höhe von 1500 Metern, so etwa in Davos und auf der Lenzerheide, rechnen wir mit einer Temperatur von minus zwölf Grad in der Nacht», sagte Urfer. Tagsüber sei von Temperaturen von zirka minus neun Grad auszugehen. Am Mittwoch steige die Temperatur am Tag dann auf etwa minus sieben Grad. Danach gehts laut Urfer mit minus ein bis zwei Grad am Donnerstag deutlich aufwärts, und schon am Freitag ist in erwähnten Lagen mit Plus-Temperaturen zu rechnen. Für Chur werden für heute minus drei Grad vorausgesagt und dann bis und mit Neujahr Temperaturen, die knapp unter dem Gefrierpunkt liegen.
«Nächste Tage sind entscheidend»
Kaum Einfluss hat die Kälte auf die Frequenzen in den Skigebieten, wie Silvio Schmid, Präsident der Dachorganisation Bergbahnen Graubünden, gestern auf Anfrage betonte. «Skifahren und Snowboarden sind Outdoor-sportarten, das wissen die Wintersportler, weswegen sie sich bei tiefen Temperaturen nicht davon abhalten lassen, auf die Piste zu gehen.» Man habe wochenlang auf den Winter und die Kälte gewartet habe, nun, da beides eingetroffen sei, dürfe man nicht jammern. Schmid freut sich denn auch, dass der ganze Kanton mittlerweile im Winterkleid ist, was Lust auf Schneesport macht. «Die Stimmung stimmt.»
Noch lägen keine konkreten Zahlen über die Frequenzen in den Skigebieten vor, erklärte Schmid. Bei den Bündner Bergbahnen laufe der Betrieb auf Hochtouren. «Alle sind am Arbeiten, Bilanz gezogen wird später», so Schmid. «Die nächsten Tage sind entscheidend – erfahrungsgemäss zählen dazu vor allem die Tage zwischen dem 27. Dezember und Anfang Januar.»
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