Titelkämpfe mit zwei Olympia-Starterinnen
An den Bündner Langlaufmeisterschaften vom Wochenende in Pontresina sind Überraschungen ausgeblieben. Es haben sich die Favoriten durchgesetzt.
An den Bündner Langlaufmeisterschaften vom Wochenende in Pontresina sind Überraschungen ausgeblieben. Es haben sich die Favoriten durchgesetzt.
Von Anita Fuchs
Ski nordisch. – Nachdem im Dezember der Langlauf rund um Pontresina und der Malojalauf wegen Schneemangels abgesagt werden mussten, bildeten am vergangenen Wochenende die Bündner Meisterschaften in Pontresina den Auftakt zum Leonteq Cup. Im ersten Rennen der Saisonwertung des Bündner Skiverbandes zeigte sich, dass die letztjährigen Leader erneut vorne mitmischen. Die Titel in den beiden höchsten Nachwuchskategorien sicherten sich Flavia Lindegger und Jovin Gruber (beide Davos und U14) sowie Giuliana Werro (Sarsura Zernez) und Andri Schlittler (Rätia Chur/beide U16).
Davoser Überlegenheit
Die schnellste Zeit bei den Frauen im Einzelrennen in der klassischen Technik erreichte Tatjana Stiffler. Die Davoserin benötigte am Samstag für die fünf Kilometer 13:48,7 Minuten und war somit 18 Sekunden schneller als Alina Meier (ebenfalls Davos), welche in der Kategorie Damen U20 triumphierte. Die drittschnellste Zeit lief mit Désirée Steiner eine weitere Davoserin. Sie entschied die Kategorie Damen U18 für sich und wies dabei mit den 3,1 Sekunden den geringsten Vorsprung in sämtlichen Klassen auf.
Bei den Männern, die sich über 10,8 Kilometer massen, distanzierte bei schönem Wetter, aber für die Jahreszeit zu warmen Temperaturen, Jason Rüesch (Davos) mit 26:01,6 Minuten die gesamte Konkurrenz. Seine Reserve auf Cédric Steiner (ebenfalls Davos), welcher sich bei den Herren U20 als Bündner Meister feiern lassen konnte, betrug knapp acht Sekunden. Weitere 37 Sekunden zurück lag Livio Matossi (Alpina St. Moritz) als Sieger bei den Herren U18.
Zu Titelehren gelangten die Angehörigen der Kategorien ab U12. Weil zuvor keine Rennen im Rahmen des Leonteq Cup stattgefunden hatten, erhielten indes auch die Jüngsten eine Startmöglichkeit. «Trotz wenig Schnee richteten die Veranstalter eine sehr gute Loipe her und überzeugten allgemein mit einer hervorragenden Organisation», sagt Peter Schärrer, Mitglied der Technischen Kommission der Nordischen im Bündner Skiverband.
Staffel mit Olympia-Starterinnen
Eine Premiere gab es mit der erstmaligen Durchführung eines Mixedstaffel-Rennens zu verzeichnen. Jedes Dreierteam bestand aus mindestens einem Mädchen respektive einer Frau. «Weil dadurch auch kleinere Clubs bessere Möglichkeiten haben, eine Staffel zu stellen, war die Beteiligung relativ gross», so Schärrer. Konkret: 62 Equipen massen sich auf Distanzen von dreimal 800 Meter bis dreimal 5,4 Kilometer in der freien Technik. Unter den Gestarteten befanden sich mit Elisa und Aita Gasparin zwei Olympia-Starterinnen von Sotschi 2014. Mit ihren beiden Staffeln vom organisierenden Ski Club Bernina Pontresina belegten sie an den kantonalen Titelkämpfen die Ränge 1 und 2.
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