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Spital verschiebt Investitionen

Lachenrl/red. Das neue Abrechnungssystem «Swiss DRG», das Anfang 2012 für alle Schweizer Spitäler eingeführt wurde, offenbart Tücken – insbesondere für kleinere Betriebe wie das Spital Lachen.

Südostschweiz
29.12.14 - 01:00 Uhr
Zeitung

Denn die Methode, die nach Fällen und nicht mehr nach Zeit taxiert, führt dazu, dass viele kleine Spitäler mit ihren Investitionen zuwarten müssen. Das Problem ist, dass derart knapp kalkuliert werden muss, dass kleine Abweichungen bereits grosse Auswirkungen nach sich führen.

Zu wenig Patienten

Ein Beispiel: Als das System eingeführt wurde, behandelte das Spital Lachen 6000 Patienten pro Jahr. Dieses Jahr sind es aber nur rund 5400. In der Folge kann das Spital Lachen im Moment nicht einmal den ganzen vorgesehenen Investitionsanteil zurückstellen. Die fälligen Investitionen sollen umgesetzt werden, sobald die Patientenzahlen wieder stimmen. Dank Rückstellungen aus vergangenen Jahren wird dies möglich sein. Zur Diskussion stehen entweder ein Neubau oder die Totalsanierung der bestehenden Gebäude.

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