Spätes Weihnachtsgeschenk für die Bündner Wirtschaft
«Wir wollen Produktionen aus der übrigen Schweiz und dem europäischen Ausland nach Graubünden verlagern», erklärte Andreas Wieland, CEO der Bonaduzer Hamilton AG, gestern auf Anfrage.
«Wir wollen Produktionen aus der übrigen Schweiz und dem europäischen Ausland nach Graubünden verlagern», erklärte Andreas Wieland, CEO der Bonaduzer Hamilton AG, gestern auf Anfrage.
Die Hamilton AG will im Kanton rund 50 neue Arbeitsplätze schaffen
Von Olivier Berger
<strong>«Wir wollen Produktionen</strong> aus der übrigen Schweiz und dem europäischen Ausland nach Graubünden verlagern», erklärte Andreas Wieland, CEO der Bonaduzer Hamilton AG, gestern auf Anfrage. Konkret will das Medizinaltechnik-Unternehmen künftig Kunststoff-Komponenten im Kanton herstellen. Bisher werden diese unter anderem in Deutschland und Italien produziert. Mit der Verlagerung sollen in Graubünden rund 50 neue Stellen entstehen, wie Wieland weiter sagte. Benötigt würden einerseits hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Entwicklung. «Daneben werden aber auch Arbeitsplätze in der Produktion und der Distribution geschaffen.»
Wann mit der Herstellung der Kunststoffteile begonnen werden kann, hängt noch davon ab, wie rasch Hamilton ein geeignetes Gebäude findet. Die stillgelegte Grosssägerei in Domat/Ems kommt dafür laut Wieland nicht infrage; einen Neubau auf dem Sägerei-Areal schliesst er dagegen nicht aus.
<strong>Die Verlagerung</strong> der Kunststoff-Produktion nach Graubünden könnte nur der erste Schritt sein. Wieland plant, auch in den Markt mit Verbrauchsmaterial einzusteigen. «Ich bin überzeugt, dass da für uns sehr viel machbar ist.» Vor fünf Jahren hatte Hamilton in Bonaduz 150 neue Arbeitsplätze geschaffen. 2014 wird für das Unternehmen ausserdem erneut ein Rekordjahr.
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