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Spätes Comeback der Leventiner

Eishockey si.Eine Partie, die für Ambri-Piotta bereits verloren schien, endete doch noch mit einem Sieg für die Leventiner. 3:2 nach Pernaltyschiessen gewannen die Tessiner den Strichkampf gegen Lausanne – und dies nach zweimaligem Rückstand.

Südostschweiz
05.01.15 - 01:00 Uhr
Zeitung

Etienne Froidevaux schoss Lausanne zweimal in Führung und schien dabei, seine Mannschaft zu einem weiteren wichtigen Sieg im Kampf um die Playoff-Plätze zu führen. Doch dann glich Alain Birbaum in der 58. Minute nach schöner Vorbereitung von Keith Aucoin doch noch aus. Ambri rettete sich mit dem späten Tor aber nicht nur in die Verlängerung, sondern sicherte sich im Penaltyschiessen auch noch den Zusatzpunkt. Aucoin und Inti Pestoni trafen dabei für die Tessiner, während alle Lausanner scheiterten.

In einem wenig hochklassigen Spiel setzte sich nicht die bessere, sondern die glückhaftere Mannschaft durch. Vom designierten Matchwinner zum tragischen Helden avancierte ausgerechnet Doppeltorschütze Froidevaux. Der Stürmer sah wenige Sekunden nach Ambris 2:2-Ausgleich seinen Schuss von der Latte zurückprallen. Und im Penaltyschiessen verschoss er den entscheidenden Versuch.

Das siebtklassierte Lausanne verpasste nicht nur den ersten Sieg gegen Ambri in dieser Saison. Mit einem «Dreier» hätten die Waadtländer Ambri am Strich vermutlich entscheidend distanziert. Nun verkürzten die Tessiner (10.) den Abstand um einen Zähler auf 13 Punkte.

Fünfter Sieg in Serie für Zug

Zug reitet weiter auf einer Erfolgswelle. Die Zentralschweizer feierten mit dem 4:3 gegen Davos den fünften Sieg in Serie. Dass die Zuger derzeit grosses Selbstvertrauen haben, war zu Beginn zu sehen. Die Gastgeber übernahmen gleich das Spieldiktat und dominierten die Davoser im ersten Drittel klar. Die Bündner konnten sich im ersten Spiel nach dem Spengler-Cup bei Leonardo Genoni bedanken, dass sie zur ersten Pause nicht höher als mit 0:2 in Rückstand lagen. Die Tore für den EVZ erzielten Robbie Earl (14.) und Josh Holden (18.). Letzterer unterstrich seine starke Form: Der Kanadier schoss seinen sechsten Treffer in den letzten drei Partien – am Vortag hatte Holden beim 6:3-Sieg in Biel dreimal reüssiert.

Die Zuger waren auch danach besser, spielten aber nicht mehr so unwiderstehlich. In der 35. Minute mussten sie durch Samuel Guerra den Anschlusstreffer hinnehmen. 52 Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels stellte Lino Martschini mit seinem 16. Tor in dieser Saison und dem 7. in den letzten fünf Partien den alten Abstand wieder her. Auch danach liess Zug nichts mehr anbrennen.

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