«So etwas sollte nicht mehr passieren»
Die Feuerwehren von Fläsch, Bad Ragaz, Maienfeld, Balzers und der Armee übten gestern auf der St. Luzisteig, was vor fast 30 Jahren Wirklichkeit war: die Bekämpfung eines grossen Waldbrandes.
Die Feuerwehren von Fläsch, Bad Ragaz, Maienfeld, Balzers und der Armee übten gestern auf der St. Luzisteig, was vor fast 30 Jahren Wirklichkeit war: die Bekämpfung eines grossen Waldbrandes.
Die Feuerwehren von Balzers, Fläsch, Bad Ragaz, Maienfeld und der Armee proben den Ernstfall
Von Theo Gstöhl
Auf der St. Luzisteig wurden gestern Erinnerungen an den grossen Waldbrand vom 5. bis 10. Dezember 1985 wach. «So etwas sollte nicht mehr passieren», erklärte Reto Senn, der Kommandant der Betriebsfeuerwehr der Armee, gestern. Einer, der damals als Feuerwehrmann dabei war, ist der Kommandant der Feuerwehr Balzers, Hanspeter Vogt.
<strong>Um die Zusammenarbeit</strong> zu vertiefen, haben die Feuerwehren der Gemeinden Fläsch, Bad Ragaz, Maienfeld, Balzers und die Betriebsfeuerwehr der Armee eine gemeinsame Übung durchgeführt. Ausgegangen wurde von einem Selbstunfall eines VW-Busses mit Brandausbruch, was zu einer Ausbreitung des Feuers an der bewaldeten Schlariswand führte. Rund 250 Feuerwehrleute standen mit über 30 Fahrzeugen an verschiedenen Brandabschnitten im Einsatz. Darunter schweres Gerät der Armee, mit welchem Wasser aus dem Sägaweiher bei Balzers hochgepumpt wurde. Zur Ergänzung des Löschwassers, welches aus dem Hydrantennetz des Waffenplatzes St. Luzisteig bezogen wurde. «Bei einem Waldbrand kann man nie genug Wasser haben», sagte Hanspeter Kunz, der Feuerwehrkommandant von Fläsch.
<strong>Unterstützt wurden</strong> die Bodentruppen auch aus der Luft. Anfänglich mit einem Helikopter der Swiss-Helicopter- Basis in Balzers, später mit einem Superpuma der Armee, welcher das Wasser aus einem auf einer Wiese aufgestellten Löschwasserbecken aufnahm und über den «Brandherden» abliess. Die Einsatzleitung, zu der auch Förster gehörten, war in einem Haus im Übungsdorf Answiesen untergebracht. Kaum vereinfacht wurde die Kommunikation durch den Umstand, dass die verschiedenen Feuerwehren nicht über ein gemeinsames Funknetz verfügen.
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