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Seewens Start ist misslungen

Eishockey Der EHC Seewen war dem Ansturm der Bülacher nicht gewachsen. Das Spiel endete 5:2 für die Zürcher. Die Niederlage zeichnete sich nach dem Startdrittel ab.

Südostschweiz
05.01.15 - 01:00 Uhr
Zeitung

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Seewen – Bülach2:5 (1:4, 0:0, 1:1)

Stadion Zingel, Seewen. – 478 Zuschauer. – SR Mösli (Dittli, Cali). – Tore: 3. Schaufelberger 0:1. 9. Trachsler (Baumgartner/Ausschluss Büeler) 0:2. 11. Hartmann 0:3. 17. Schön (Dommen) 1:3. 18. Mathez (Eggimann, Wilhelm) 1:4. 49. Suter (End) 2:4. 60. (59:04) Basarte 2:5. – Strafen: 4-mal 2 Minuten plus 10 Minuten (Mathias Arnold Check von hinten) gegen Seewen; 6-mal 2 Minuten gegen Bülach. – EHC Seewen: Mathis; Stefan Brücker, Holdener; Kryenbühl, Sigg; Mike Arnold, Simon Schnüriger; End; Koller, Büeler, Suter; Schön, Bolfing, Steiner; Dean Schnüriger, Bieri, Dommen; Mathias Arnold, Annen, Zurkirchen; Eisenegger. – EHC Bülach: Zucchetti;.Sägesser, Baumgartner; Speck, Ronner; Schwarz, Hügli; Basarte, Marzo, Schaufelberger; Pils, Andersen, Wilhelm; Eggimann, Hauri, Schenk; Mathez, Trachsler, Hartmann. – Bemerkungen: Seewen ohne Balmer, Schmidig, Nideröst (alle verletzt).

Erhard Gick

Zwei Drittel konnte der EHC Seewen am Samstagabend gegen den EHC Bülach ausgeglichen gestalten. Im Mitteldrittel trennten sich die beiden Teams ausgeglichen mit keinem Tor. Im Schlussdrittel erzielte Marco Suter in der 49. Minute nach einem Zuspiel von Michael End einen Treffer, der dann allerdings 46 Sekunden vor Spielende durch Ricardo Basarte wieder egalisiert wurde. «In diesen zwei Dritteln haben wir eine aktive Rolle gespielt und entsprechend das Spiel gestalten können», sagte Damian Freitag nach dem Spiel. Freitag stand erstmals als Assistent an der Bande.

Der EHC Seewen hatte sich vor diesem Spiel gegen den EHC Bülach viel vorgenommen. «Wir wollen Bülach besiegen und so Selbstvertrauen für die Qualifikations-Masterround tanken», sagte Headcoach Corsin Camichel. Dieses Unterfangen ging jetzt nicht auf, Seewen kassierte gegen die Zürcher eine 2:5-Niederlage. Dabei hatte Seewen durchaus Möglichkeiten, das Blatt noch wenden zu können. Zumindest nach dem erwähnten zweiten Treffer durch Suter kamen die Schwyzer den Zürchern wieder erfreulich näher. Gefährden konnten sie am Ende den Sieg der Gäste aber nicht mehr. Bülachs Goalie Brenno Zucchetti konnte seinen Kasten mit guten Paraden aber reinhalten und die Seewener Offensivausbrüche abwehren. «Das Team hat versucht, den Abschluss zu finden. Wir sind besser ins Spiel gekommen», sagte Damian Freitag. Für die Wende war dies allerdings zu spät.

Startdrittel war entscheidend

Seewen hatte sich für dieses Spiel viel vorgenommen, das spürte man von der ersten Minute an. Dann allerdings wurden die Schwyzer auf dem linken Fuss erwischt. Ramon Schaufelberger entwischte in der dritten Minute und erwischte Mathis eiskalt. Als dann Robin Büeler in der 7. Minute für ein Halten in die Kühlbox geschickt wurde, funktionierte das Boxplay lange Zeit recht gut. Lukas Baumgartner schaffte es dann allerdings, seinen Mitspieler Sven Trachsler ideal einzusetzen. Der drückte ab, und Bülach lag nach knapp acht Spielminuten mit zwei Toren in Führung. Nach einem Solotreffer von Jan Lee Hartmann in der 11. Minute war die Luft bei den Schwyzern vorerst draussen. Hoffnung keimte trotzdem auf, als Thomas Dommen in der 17. Minute Stefan Schön mit einem herrlichen Zuspiel bediente und Schön das 1:3 bewerkstelligte. Pierre Mathez sorgte allerdings in der 18. Minute für den alten Dreitore-Abstand.

Seewen hatte in diesem Startdrittel wohl bereits die Möglichkeit für einen Start-Ziel-Sieg in dieser Qualifikations-Masterround vergeben. «Wir waren im Startdrittel zu passiv, sind zu wenig gelaufen, auch das Vorchecking war nicht optimal, und das paarte sich mit individuellen Fehlern. Ja, wir haben das Spiel wohl im ersten Drittel verloren», kommentierte Damian Freitag. Alles in allem fehlte das Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten, und die relativ frühen Gegentore waren ebenfalls nicht förderlich, entfesselt einem möglichen Sieg entgegenzusteuern.

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