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Riesenpinguin-Skelett rekonstruiert

Wellington. – Aus Fossilien haben Forscher der Universität Otago in Neuseeland das Skelett eines seit 26 Millionen Jahren ausgestorbenen Riesenpinguins rekonstruiert.

Südostschweiz
01.03.12 - 01:00 Uhr

Das Tier war demnach rund 1,30 Meter gross mit einem schlanken Körperbau, langen Flossen und spitzem Schnabel.

Die Forscher tauften den Pinguin «Kairuku», was in der Sprache der Maori «Taucher, der mit Essen zurückkehrt» bedeutet. Fordyce hatte erste Knochen des Kairukus vor 35 Jahren in Neuseeland entdeckt. «Wir haben genug Material von drei wichtigen Exemplaren, um eine ziemlich verlässliche Konstruktion der Körpergrösse zu erhalten», sagte ein Forscher. Mit seinem langen Schnabel habe der Riesenpinguin möglicherweise auch schnelle Beute fangen können. Dank seiner Grösse habe er wohl auch längere Strecken schwimmen und tiefer tauchen können als die heutigen Pinguine. Der Kairuku war etwa 30 Zentimeter grösser als die grössten Pinguine heute, die Kaiserpinguine. (sda)

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