Repower investierte rund 22 Millionen
Versorgungssicherheit und Kraftwerkanlagen in einem guten Zustand: Das kostet Geld. Im vergangenen Jahr hat der Bündner Energie- konzern Repower dafür 22 Millionen Franken ausgegeben.
Versorgungssicherheit und Kraftwerkanlagen in einem guten Zustand: Das kostet Geld. Im vergangenen Jahr hat der Bündner Energie- konzern Repower dafür 22 Millionen Franken ausgegeben.
Poschiavo. – Wie die Debatte im Nationalrat unlängst bestätigt habe, komme der Schweizer Wasserkraft im Rahmen der Energiestrategie 2050 eine zentrale Rolle für die zuverlässige Versorgung mit erneuerbarem Strom zu. Das schreibt Repower in der Medienmitteilung. Mit rund 20 Wasserkraftwerken in Graubünden leistet Repower gemäss eigenen Angaben dazu schon heute «einen wichtigen Beitrag». Mit dem Wasserkraftwerk-Projekt Chlus im Prättigau könnten zudem rund zwölf Prozent an die Ausbauziele bis 2035 beigesteuert werden, und das Projekt Lagobianco im Puschlav wäre in der Lage, für die Energiezukunft notwendige Speicherkapazitäten bereitzustellen, so Repower
Besondere Anstrengungen nötig
Die Bereitstellung solcher Infrastrukturen allein sichert allerdings noch keine sichere Versorgung. Die Anlagen müssen laut Repower auch sorgfältig unterhalten und bei Bedarf erneuert oder den neuen Bedingungen angepasst werden. Das gelte nicht nur für Kraftwerke, sondern auch für die Netze, Unterwerke und Trafostationen. Gerade in einer Gebirgsregion mit dezentraler Besiedlung seien dafür besondere Anstrengungen notwendig.
Gemäss Medienmitteilung legt Repower grosses Gewicht auf den guten Zustand der Anlagen. Allein im laufenden Jahr wurden rund 22 Millionen Franken investiert. Davon entfallen rund 16 Millionen Franken auf das Netz und rund sechs Millionen Franken auf Kraftwerke. Mit Ausgaben von über sechs Millionen Franken machen Investitionen im lokalen Verteilnetz fast einen Drittel der Gesamtsumme aus, mit fast vier Millionen Franken war die Erneuerung der Maschinengruppe 1 des Kraftwerks Campocologno im laufenden Jahr die zweitgrösste Position.
Investitionen in allen Regionen
Gliedert man die Investitionen in Produktionsanlagen und Netze nach Regionen auf, so wurden rund 6,5 Millionen Franken im Puschlav ausgegeben. Rund 6,1 Millionen Franken umfassen die Ausgaben in der Surselva. Im Prättigau wurden rund 5,0 Millionen Franken investiert und im Engadin rund 4,2 Millionen Franken. Die Arbeiten wurden teilweise in Eigenregie erbracht, teilweise wurden die Arbeiten an das lokale und regionale Gewerbe vergeben.
Die Repower-Anlagen zeichneten sich auch 2014 durch eine hohe Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit aus, wie der Energiekonzern festhält. Dies und die sehr guten Wasserführung in Graubünden hätten 2014 zu einer ausserordentlich hohen Produktion geführt. (so)
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