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Reichmuth will Ende von Politik-Hickhack

kanton «Ich stelle auch kantonal eine Verluderung der politischen Auseinandersetzung fest.» Das sagt H+I-Präsident Ruedi Reichmuth und ruft zu Vernunft.

Südostschweiz
03.01.15 - 01:00 Uhr
Zeitung

adm. H+I-Präsident Ruedi Reichmuth schaut für die Schwyzer Wirtschaft grundsätzlich positiv ins 2015. Doch er sieht auch Gefahren, wie er im heutigen «Samstagsgespräch» betont. Neben einer Ausweitung der Krisen wie in der Ukraine oder dem IS-Terror könne nämlich auch die Schwyzer und Schweizer Politik zur Gefahr werden.

Politik ist gefordert

So stellt gemäss Reichmuth «der sogenannt permanente Wahlkampf in der Schweiz und mittlerweile offensichtlich auch im Kanton Schwyz» eine Gefährdung dar, zumal «neben der Vielzahl von Vorstössen, Initiativen und sonstigen Extrempositionen durch Parteien und sonstige Interessenvertreter das politische Augenmass verloren geht». So gehe aber das Allgemeinwohl und die Sicherung des heute bestehenden Wohlstands aus den Augen verloren. Reichmuth hat dabei nicht zuletzt auch das politische Klima im Kanton Schwyz im Visier. Auch hier stelle er eine «Verluderung der politischen Auseinandersetzung fest».

Der H+I-Präsident stellt denn auch klare Forderungen an die Adresse der Politik. Politiker aller Couleur sollen die ständigen Querelen beilegen und von ihren unverrückbaren Positionen wegkommen. Reichmuth: «Sie sollen konstruktive und gute, tragende Rahmenbedingungen für eine weiterhin prosperierende Schweiz beschliessen.»

Sorgen wegen Finanzlage

Auch die Kantonsfinanzen beschäftigen die Schwyzer Wirtschaft. Das grösste Risiko sei dabei, dass der Kanton wie das ganze 2014 hindurch schlechtgeredet und entsprechend verkauft werde. Die Vorwürfe stimmten doch nicht: Nach wie vor sei die Steuerbelastung im Kanton Schwyz national betrachtet bei den tiefsten Werten angesiedelt. «Wichtig wäre vor allem, dass wir wieder ein positives Bild unseres Kantons interkantonal und international vermitteln», sagt deshalb H+I-Präsident Ruedi Reichmuth.Seite 9

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