×

Patrick Peters verlässt Tuggen

Patrick Peters war nicht nur Angestellter der Firma Tulux, sondern auch des FC Tuggen. Felix Huber, der in der Chefetage der Firma sitzt und Finanzchef des FCT ist, hat das Arbeitsverhältnis mit dem Abwehrspieler bei der Leuchtenfirma nun aber aufgelöst.

Südostschweiz
28.12.14 - 01:00 Uhr
Zeitung

Von andreas züger

<strong>Patrick Peters war </strong>nicht nur Angestellter der Firma Tulux, sondern auch des FC Tuggen. Felix Huber, der in der Chefetage der Firma sitzt und Finanzchef des FCT ist, hat das Arbeitsverhältnis mit dem Abwehrspieler bei der Leuchtenfirma nun aber aufgelöst.

Viele, zu viele Rauchpausen während der Arbeitszeit seien der Grund für die Kündigung, erzählt man sich. Felix Huber will dies nicht bestätigen, sagt aber, dass sich Peters «leider nicht einmal an die minimalsten Regeln in unserer Firma gehalten hat. Ich sah bei diesem Problem nur noch eine Lösung.»

Die offensichtlich regelmässigen Undiszipliniertheiten während der Arbeitszeit haben Huber also zur Kündigung veranlasst. Peters wiederum bat seinerseits, die bis Ende Saison dauernde Vereinbarung mit dem FC Tuggen aufzulösen. «Nach einem Gespräch mit dem Spieler habe ich das Übertrittsformular zum SC Brühl unterschrieben», so Huber. Künftig spielt Peters also beim Promotion-League-Konkurrenten in St. Gallen.

<strong>Peters selber will </strong>sich zur Kündigung seines ehemaligen Arbeitgebers nicht äussern. «Ich durfte beim FC Tuggen tolle Jahre verbringen und danke dem Verein dafür. Aber wo eine Tür zugeht, geht eine andere auf», sagt Peters. Er gehe mit einem weinenden Auge, so der 27-Jährige.

Nach Captain Daniel Senn, Antonio Piperno und Javier Santana war er an vierter Stelle der amtsältesten Spieler Tuggens. Seit Januar 2011 spielte Peters für den Verein, davor lief er bereits zwischen Januar 2008 und Juli 2009 für die Märchler auf. Dazwischen spielte Peters in der deutschen Regionalliga für den VFB Lübeck. Im Oktober dieses Jahres bestritt er beim 1:4 in Sitten das 150. Pflichtspiel für Tuggen.

<strong>In all den </strong><strong>Jahren</strong> hat sich Peters zum unbestrittenen Abwehrchef der Schwyzer, aber auch zu einem Wortführer auf und neben dem Platz entwickelt. Zudem gilt er als einer der besten Innenverteidiger der Promotion League. Der Abgang Peters, der bereits in der Winterpause der letzten Saison mit einem Abgang (zu Germania Halberstadt) liebäugelte, ist sportlich ein herber Verlust.

Kommentieren
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Könnte euch auch interessieren
Mehr zu Zeitung MEHR