Ork-Finger im Auenland
Muotathal Für einmal hatte man am Samstag nicht das Gefühl, ins Kino Muotatahl zu treten, sondern direkt nach Mittelerde.
Muotathal Für einmal hatte man am Samstag nicht das Gefühl, ins Kino Muotatahl zu treten, sondern direkt nach Mittelerde.
Philipp Betschart
Im beschaulichen Kino Muotathal herrscht jeweils eine familiäre Atmosphäre, und die altehrwürdigen Theaterräumlichkeiten versprühen einen Charme, welchen die grossen Multiplex-Kinos unmöglich zu bieten vermögen. Bestens geeignet also für ein spezielles Kino-Ereignis der längeren Art. Von Samstagmittag bis fast Mitternacht wurden in Muotathal die Teile 1 bis 3 der Hobbit-Trilogie gezeigt. Etliche Interessierte und eingefleischte Fans der Fantasieromane von J. R. R. Tolkien liessen sich das Spektakel nicht entgehen. Teilweise kamen gar verkleidete Elben nach Muotathal.
Verpflegung aus dem Elbenland
Bereits bei der Verpflegung hatte das Kino Muotathal an alles gedacht. Die Hobbit-Kulinarik schien direkt aus Mittelerde zu stammen. In den Pausen und zwischen den Filmen gab es Ork-Finger im Hot Dog oder als Ork-Blut getarntes, feines «Wiikaffee», welches direkt vor dem Kino auf dem Kessel über dem Feuer zubereitet wurde, oder Lembas, das Brot der Elben von Lothlórien. Ebenso wurde die Dekoration auf den Film abgestützt und dem Kino einen Touch von Hobbit angelegt. Sämtliche drei Teile wurden in 3D gezeigt und wirkten somit noch packender auf das Publikum. Im Laufe des Tages wurden die Zuschauer denn auch immer zahlreicher, und beim letzten Teil fanden über hundert Zuschauer den Weg ins Kino Muotathal.
Packende Hobbit-Geschichte
Die Erzählungen von J. R. R. Tolkien werden weltweit von Jung und Alt gelesen. Die den Romanen Tolkiens entstammenden «Herr der Ringe»-Filme von Peter Jackson geniessen Kultstatus. Ebenso auch sein neuestes und letztes Werk. Mit dem letzten Teil «Die Schlacht der fünf Heere», welcher Anfang Dezember 2014 erschien, endet die Hobbit-Filmtrilogie nach «Eine unerwartete Reise» und «Smaugs Einöde». Chronologisch sind diese vor den Geschehnissen aus der «Herr der Ringe» einzuordnen, wurden jedoch erst jetzt, rund zehn Jahre später, verfilmt und veröffentlicht. Das Kino Muotathal hat den Anlass auf alle Fälle bestens genutzt und einen rundum gelungenen Film-Marathon angeboten.
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