Mit Folk?’n’?Roll zurück zu den Wurzeln
Musik Das Jahr 2015 wird spannend. Die John Doe Band bringt mit ihrem selber kreierten Musikstil Folk?’n’?Roll ein Vinyl-Album auf den Markt – mit jeder Menge Stil und Klasse.
Musik Das Jahr 2015 wird spannend. Die John Doe Band bringt mit ihrem selber kreierten Musikstil Folk?’n’?Roll ein Vinyl-Album auf den Markt – mit jeder Menge Stil und Klasse.
Musik Das Jahr 2015 wird spannend. Die John Doe Band bringt mit ihrem selber kreierten Musikstil Folk ’n’ Roll ein Vinyl-Album auf den Markt – mit jeder Menge Stil und Klasse.
Roger Bürgler
Gut Ding will Weile haben, pflegt man zu sagen. Diesem Credo folgt die Ende 2011 vom Illgauer Andy Betschart ins Leben gerufene John Doe Band. Aber die Zeit von der Gründung bis zur Vinyl-Album-Präsentation am 6. Februar (in der «Alten Mosterei» in Arth) wurde nicht einfach einem gemächlichen Reifeprozess überlassen. Es wurde hart gearbeitet.
Viel Denkarbeit – noch mehr Groove
Zum talentierten Singer-Songwriter aus der Jodlerfamilie Betschart, der auch bei der One Night Band und Black Creek spielt, gesellten sich mit Remy Bürgler (akustische Gitarre, Mandoline und Gesang), Markus Grab (Bass) und Lukas Bürgler (Schlagzeug und Gesang) schon früh drei Mitstreiter, welche die Ideen des Initianten mittrugen und durch ihre individuellen Möglichkeiten und ihre Musikalität das Quartett perfektionierten. Die John Doe Band wurde schnell mehr als «nur» eine Musikgruppe. Die vier Musiker bilden ein musikalisches wie auch stilistisches Gesamtkonzept, wie es dies mit dieser Konsequenz in der Region wohl noch selten gegeben hat. Doch die John Doe Band ist keineswegs am Reissbrett entstanden. Viel mehr haben sich die Musiker zwei Jahre Zeit gegeben, um herauszufinden, was sie wollen und vor allem was sie nicht wollen. Und man hat gejammt und einen Stil entwickelt, den man in keinem Musiklexikon nachschlagen kann. Folk ’n’ Roll. Einfach umschrieben ist dies lüpfige, groovige und leicht amerikanisch angehauchte Folkmusik mit akustischen und teils auch weniger bekannten Instrumenten.
Alles anders
Folk ’n’ Roll macht die John Doe Band nicht nur – sie sieht dies auch als eine Art Grundhaltung. Ein Bekenntnis zu echten Werten, hörbarem musikalischem und kompositorischem Handwerk und auch einer optischen Symbiose. Letzteres beginnt bei der grossartigen Umsetzung des Schriftzuges und endet beim Bühnenoutfit. «Dies alles entspricht uns so sehr, wie wir fast schon eine Abneigung gegen CDs und die ganzen virtuellen Musikportale entwickelt haben», sagte Andy Betschart dem «Bot au feu». So fiel auch der Entscheid, ein Vinyl-Album zu machen. «Wir legen bis ins kleinste Detail viel Wert auf das Authentische, und in diesem Sinne ist eine gute alte LP einfach noch ein echtes Produkt, das man nicht nur bewusster hört, sondern auch in die Hände nimmt und sich genau anschaut.» Dieses Werk hat die John Doe Band bei Ralph Zünd im Goldauer 2inch-records-Studio ebenfalls mehrheitlich analog geschaffen. Alle Songs stammen aus der Feder von Andy Betschart, und da man in der letzten Konsequenz (trotz Angeboten seitens der Industrie) das Album nicht aus den Händen geben will, hat man kurzerhand mit Folk ’n’ Roll Records ein eigenes Label geschaffen und eigens einen Video-Clip («Guessing» – Release demnächst) realisiert. Und die ersten Live-Konzerte haben gezeigt: Die John Doe Band und ihr Folk ’n’ Roll haben bereits eine grosse Anhängerschaft. Für diese wurde nun der John Doe Club inklusive der Fanzeitung «Fingerprint» ins Leben gerufen.
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