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M13 von Zug angefahren

Der mit einem Sender ausgerüstete Jungbär M13 ist am Montagabend um 21.40 Uhr im Unterengadin von einem RhB-Spätzug, der von Scuol nach Klosters unterwegs war, erfasst worden.

Südostschweiz
Mittwoch, 02. Mai 2012, 02:00 Uhr Unfall

Der Lokomotivführer meldete den Zusammenstoss, konnte aber nicht mit Gewissheit sagen, ob es sich beim Tier um einen Bären handelte. Die umgehend informierten Wildhüter fanden an der beschriebenen Unfallstelle keine näheren Hinweise auf einen Zusammenstoss, wie das Bündner Amt für Jagd und Fischerei mitteilte. Gestern Dienstagmorgen konnte M13 mit GPS-Peilungen ausfindig gemacht werden. Er hatte sich rund 300 Meter von der Unfallstelle entfernt. Der Bär verhielt sich nach dem Unfall ruhig. Grössere Verletzungen konnten laut Amtsangaben nicht beobachtet werden. Wildhüter hatten gestern Sichtkontakt mit M13, der sich in eine Geländekammer zurückgezogen hat.

Ebenfalls am Montagabend meldete eine Automobilistin eine Bärensichtung am Ofenpass zum Münstertal. Nicht auszuschliessen ist, dass es sich um einen Bruder von M12 handelt, wie auch gestern am monatlichen Treffen mit der Regierung bestätigt wurde. (sda/bt}

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