Lego-Messer wird toleriert
Der Deutsche, der aus Lego Victorinox-Messer nachbaut, muss (noch) mit keinen rechtlichen Konsequenzen rechnen.
Der Deutsche, der aus Lego Victorinox-Messer nachbaut, muss (noch) mit keinen rechtlichen Konsequenzen rechnen.
Schwyz. – Der «Bote» berichtete gestern, dass ein deutscher Designer seit ein paar Jahren am Nachbau des Swiss Army Knife arbeitet. Er stellt Duplikate aus Lego her, die dem Original sehr nahe kommen. Victorinox hat rechtliche Abklärungen eingeleitet und kommt nun zum Schluss, dass man das Ganze vorderhand noch locker sieht. «Grundsätzlich freut es uns, dass sich ein Victorinox-Liebhaber vom Swiss Army Knife inspirieren liess, ein Lego-Taschenmesser zu entwickeln», erklärt Mediensprecher Urs Wyss. Dies unterstreiche die grosse Bekanntheit des kleinen roten Messers aus der Schweiz. In der aktuellen Form und Gestaltung verletze es zudem kein Copyright der Victorinox.
Der Schöpfer des Lego-Sackmesser plant jedoch, Geld zu sammeln, damit das Messer in die Produktepalette von Lego aufgenommen wird. Sollte dies tatsächlich geschehen, würde Victorinox die Situation wieder neu beurteilen, wie es gestern hiess. (cc)
Brunnen. – Am kommenden Samstag findet im Schiltenüüni in der Bar «Biisches du?» die «Austrinkete» statt. Daniel Gezer zügelt mit seinem Team in die Burgfluh. Dort eröffnet er Ende Mai die «Rockburg Castello», ein Konzertlokal mit Live-Musik. Das «Biisches du?» hingegen wird wieder in ein Speiserestaurant zurückverwandelt. Wirt wird Peter Leder vom «Weissen Rössli» nebenan, der voraussichtlich nach einer Umbauphase ab September beide Lokale betreiben wird. Wie die Speisekarte aussehen wird, ist noch nicht abschliessend definiert. Es soll jedoch ein Spezialitäten-Restaurant geben.
«Badhüsli» vorderhand zu
Eine Änderung gibt es auch ganz vorne am See. Das «Badhüsli» am Bellevuequai bleibt auf unbestimmte Zeit geschlossen. Pächter Stefan Horvath hat sich mit der Gemeinde überworfen. «Der Ball liegt nun bei der Gemeinde», sagt Horvath, der mittlerweile das «Bahnhöfli» in Ingenbohl übernommen hat. (cc)
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